Samstag, 22. Dezember 2012

Let me in




Regie: Matt Reeves

Laß mich herein...

Los Alamos, New Mexico im Dezember 1983: Ein Polizist (Elias Koteas) hält sich im Krankenhaus auf, weil er einen schwerverletzten entstellten Mann verhören möchte, doch dieser ist noch nicht vernehmungsfähig. Während der Polizist kurz telefoniert und davon in Kentniss gesetzt wird, dass der Mann Besuch von seiner kleinen Tochter erhalten wird, ist ein Schrei aus dem Krankenzimmer zu hören: Der Mann hat sich aus dem Fenster gestürzt und liegt tot auf dem Boden. Er hinterlässt eine Notiz "Es tut mir leid, Abby".
Der Film "Let me in" erzählt die Geschichte, die sich zwei Wochen zuvor ereignet hat. Owen (Kodi Smit-McPhee) ist ein einsamer und unglücklicher Junge, der von seinen Mitschülern gemobbt und ständig schikaniert wird. Zudem fühlt sich der Aussenseiter von seinen Eltern, die sich scheiden liessen, arg vernachlässigt.
Eines Abends lernt er auf dem Hof des Appartment-Komplexes, wo er mit seiner Mutter wohnt, das sonderbare Mädchen Abby (Chloe Grace Moretz) kennen, die ihm gleich bei der ersten Begegnung mitteilt, dass sie keine Freunde werden könnten. Doch genau dsas passiert in den nächsten Tagen. Abby ermutigt Owen, dass er sich gegen seinen Peiniger Kenny (Dylan Minnette) wehren soll. Die beiden Kids kommunizieren auch in ihren Zimmern mit einem Morse Code, den man durch die Wände beider aneinanderliegender Wohnungen hören kann.
Abby wohnt mit dem älteren Thomas (Richard Jenkins) zusammen, der gar nicht ihr Vater ist und der gelegentlich aus dem Haus geht, um Menschen zu töten..

Die düstere Vampir- und Aussenseitersaga "Let me in" ist ein recht geglücktes Remake des schwedischen Films "So finster die Nacht" - einer der besten Filme des vergangenen Kinojahrzehnts.
Regisseur Matt Reeves inszenierte diesen neuen Hammer-Film, der damit mit anderen Gruslern wie "Die Frau in Schwarz" oder "Wake wood" die Tradition dieses legendären Studios erfolgreich fortsetzt.
"Let me in" hält sich in weiten Teilen an das schwedische Original und behält zum Glück auch die subtile und sensible Machart des Originals bei.
Im Jahr 2008 erwarb Hammer Films die Rechte für die englische Adaption und bot anfänglich Tomas Alfredson, dem Director des schwedischen Films, die Möglichkeit der erneuten Regie an. So kam Matt Reeves zum Zug, der die Absicht verfolgte, die Handlung ähnlich wie das Original, aber besser zugänglich zu machen, um ein breiteres Publikum zu bekommen.
So waren auch die US-Kritiker entzückt und lobten den Film mehrheitlich.

Wertung: 7,5 von 10 Punkten

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