Dienstag, 4. Dezember 2012

Die Herrschaft der Schatten

























Regie: Brad Anderson

Kleine Taschenlampe brenn...

Wie schnell das Licht ausgehen kann ? Eben noch war Paul (John Leguizamo), der Filmvorführer in einem Kino und hat etwas schüchtern versucht mit der Frau am Imbiss zu Flirten, schon fällt von einer Sekunde zur anderen der Srom aus. Alles ist in Sekundenschnelle dunkel, Paul hört Menschen schreien und dann ist es nur noch still...und dunkel.
Die Lichter bleiben auch aus und ein Großteil der Menschen verschwindet. Zurück bleibt nur die Kleidung, die auf dem Boden liegend, übrigblieb. Paul erkennt, dass die Taschenlampe, die er als Filmvorführer bei sich hat, ihn schützt nicht das gleiche Schicksal wie seine Mitmenschen zu erleiden.
Doch er hat Angst, denn er als Überlebender wird ständig in der absoluten Dunkelheit von mysteriösen, verbergenden Schatten gejagt.
Auch Luke (Hayden Christiansen) hat überlebt, dort wo er sich aufhält it noch ein bisschen Tageslicht vorhanden, aber es wird dunkler. Ensetzt muss er fesstellen, dass seine Freundin verschwunden ist und keine 100 Meter neben ihm stürzt ein Jumbo zu Boden.
Rauch steigt auf, auf der Suche nach Helligkeit kommt er an einer Bar vorbei, dort hält sich der kleine Junge James (Jacob Latimore) auf, der sich in der noch für kurzen Zeit sicheren und beleuchteten Gaststätte aufhält, die über ein Notstromaggregat versorgt wird.
Das Quartett der Überlebenden wird komplettiert durch Rosemary (Thandie Newton), eine verzweifelte Mutter die ihr vermisstes Baby sucht.
Luke erfährt noch durch eine Nachrichtensendung aus Chicago, wie diese ominösen unheimlichten Schattenwesen agieren, denn sie sind in der Lage bei ihren Opfern Halluzinationen auszulösen mit dem Ziel sie in die Dunkelheit zu zerren.
Eine Erklärung gibt es nicht...

Brad Anderson mit einem sehr spröden, eigenwilligen Low Budget Film, der es schwer hat, genauso positiv bei den Fans anzukommen wie seine vorherigen Filme "Session 9", "The Machinist" oder "Transsiberian".
"Die Herrschaft der Schatten" hat daher keine besonders wohlwollende Kritik erfahren, was aus der Erwartungshaltung dann doch zu verstehen ist. Allerdings ist der Film nicht ganz so schlecht, wie er bei einem Großteil des Publikums wegkommt.
Ein bisschen fühlt man sich beim Szenario an "Quiet Earth" oder "Omega Mann" erinnert, denn die Geschichte handelt von der universellen Furcht alleine zu sein.
Dies alles geht sehr unspektakulär über die Bühne, beinahe könnte man meinen der Weltuntergang plätschert so dahin. Entkommen ist eh unmöglich. Oder gibt es doch wie immer einen neuen Tag ?
Ich tendiere eher in Richtung "Durchschnitt", die postapokalyptische Schau ist sicherlich kein Meisterwerk, aber er enttäuscht auch nicht auf ganzer Linie, wie ich es nach diesen Kritiken hier erwartet hätte.

Bewertung: 6 von 10 Punkten.

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