Donnerstag, 20. Juni 2013

Die Rache der Pharaonen



Regie. Terence Fisher

Die Rache des Gottes Karnak...

Nach den Riesenerfolgen mit den Monster-Archetypen Dracula und Frankenstein der Universal Studios war es nur eine Frage der Zeit, wann Hammer auch die berühmte Mumie neu aufleben lassen würde. Aus dem Hohepriester Imhotep wurde ein Hohepriester Kharis, der durch eine Grabschändung der Engländer wieder zum Leben erweckt wurde. Es ist das Jahr 1985. Die Archäologen John Banning (Peter Cushing), sein Vater Stephen Benning (Felix Aylmer) und Onkel Joseph Whemple (Raymond Huntley) haben das Grab der Prinzessin Ananka, Hohepriesterin des Gottes Karnak, gefunden. John hat ein gebrochenes Bein und müsste eigentlich zuerst in ein Krankenhaus, doch er ist so fixiert auf die zu erwartenden Relikte, dass die Gesundheit nur sekundär eine Rolle spielt. Endlich kann das Grab geöffnet werden. Doch bevor Johns Vater und der Onkel das Grab betreten, warnt ein ägyptischer Mann namens Mehemet Bey (George Pastell) es zu unterlassen, denn auf Grabschändungen lastet ein tödlicher Flucht. Die Warnung wird ignoriert und sie entdecken dort den Sarkophag von Ananka. Für kurze Zeit ist Stephen Banning alleine und findet in einer Nische die Schriftrolle des Thoth, mit der man angeblich Tote wieder zum Leben erwecken kann. Fasziniert beginnt er die alte Schrift zu lesen und belebt unbeabsichtigt die Mumie des Hohepriesters Kharis (Christopher Lee). Der Mann erlebt so ein starkes Trauma, dass er die nächsten Jahre in einer Anstalt verbringen muss. Er lebt dort in völliger Apathie und weder Peter noch Onkel Joseph wissen was in der Gruft passiert ist. Die Jahre vergehen als sich tatsächlich dieser Fluch von früher erfüllen soll. Vater Stephen kommt für kurze Zeit wieder zur Besinnung und warnt seinen Sohn eindringlich vor der Mumie, die inzwischen sogar in London angekommen ist.....


 
Eine Schlüsselrolle in "Die Rache der Pharaonen" spielt Peters Frau  Isobel, dargestellt von Yvonne Furneaux, die Prinzessin Ananka sehr ähnlich sieht. Der 1959 unter der Regie von Terence Fisher entstandene Film ist vor allem - wie so viele Hammer Movies - ein echtes Fest fürs Auge. Der Streifen erstrahlt in herrlichem Technicolor, was dazu beiträgt, dass der Film durchgehend eine wunderbare Atmosphäre und Stimmung beibehalten kann. Fishers Inszenierung macht den Film perfekt und zu einem der besten Werke der Hammer Productions. Obwohl die Geschichte weitestgehend bekannt ist, schaffen es die Macher, dass die Story trotzdem interessant und spannend bleibt. Einmal mehr mussten Peter Cushing und Christopher Lee gegeneinander kämpfen und auch hier ergänzen sie sich perfekt. Anders als Boris Karloffs berühmte Imhotep Mumie ist hier der wiederbelebte Kharis, ein Diener des Gottes Karnak, recht schnell und wendig.


 
Bewertung: 9 von 10 Punkten.

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