Sonntag, 8. Februar 2026

Dangerous Animals










Regie: Greg Byrne

Das gefährlichste Raubtier von Allen...

Kritiker sahen in dem Überlebenshorrorfilm "Dangerous Animals" eine Mischung aus "The Shallows" von Jaume Collet Sera, in dem ein Hai Jagd auf eine Frau macht und "Wolf Creek" von Greg McLean, der den Überlebenskampf einer Frau mit einem fiesen Serienkiller zeigt. "Wolf Creek" war ein Film aus Australien und "Dangerous Animals" von Regisseur Greg Byrne kommt ebenfalls aus dem fünften Kontinent.  Die Touristen Greg (Liam Greinke) und Heather (Ella Newton) besuchen Tucker’s Experience, eine Haikäfigattraktion, die vom exzentrischen Bootskapitän Tucker (Jai Courtney) betrieben wird. Während einer Fahrt aufs Meer erzählt Tucker, wie er als Kind einen Haiangriff überlebt hat, der ihn traumatisierte und seine Sicht auf diese Tiere veränderte. Nachdem die beiden an einem Käfigtauchgang teilgenommen haben, tötet Tucker plötzlich Greg und entführt Heather. An der Gold Coast hilft die amerikanische Vagabundin Zephyr (Hassie Harrison) widerwillig dem Immobilienmakler Moses (Josh Heuston), sein Auto zu starten. Die beiden freunden sich aufgrund ihrer gemeinsamen Leidenschaft fürs Surfen an und verbringen eine Nacht miteinander. Obwohl Moses hofft, dass sich aus ihrer Beziehung etwas Romantisches entwickelt, fährt Zephyr noch in derselben Nacht ohne ihn zum Surfen. Dort trifft sie auf Tucker, der sie brutal entführt. Moses kommt am nächsten Morgen zum Surfspot, findet aber keine Spur von Zephyr. Am darauffolgenden Tag wird Zephyrs Van abgeschleppt, was Moses misstrauisch macht, und er beginnt, nach ihr zu suchen. Zephyr erwacht angekettet an ein Bett in einem Zimmer, in dem auch Heather gefangen gehalten wird. Oben angekommen, stellt sich heraus, dass Tucker sie auf seinem Boot gefangen hält. Zephyr entdeckt, dass er dasselbe mit anderen Frauen getan hat und scheitert bei ihrem Versuch, das Schloss ihrer Handschellen zu knacken. In der Nacht betäubt Tucker Zephyr und Heather, und die beiden erwachen an Deck. Zephyr ist an einen Stuhl gefesselt und muss hilflos mit ansehen, wie Heather an einem Gurtzeug in die Luft gehoben und über das Wasser gehalten wird, das von Haien bevölkert ist, die mit Ködern angelockt wurden. Tucker stellt eine alte VHS-Kamera auf, um zu filmen, wie Heather ins Wasser hinabgelassen und von Haien verschlungen wird. Es stellt sich heraus, dass Tucker ein Serienmörder ist, der dies bereits mehreren Touristinnen angetan hat...








Eine fast auswegslose Situation, wenn da nicht die Phantasie des Drehbuchschreibers Nick Lepard wäre, der immer wieder neue Überraschungsmomente beisteuert. Leider sind sie nicht immer logisch und sie schmälern ein bisschen an diesem an sich recht spannenden Film. Deutsche Fernsehzuschauer älteren Jahrgangs werden bei der Darstellung von Jai Courtney vielleicht an den "Seewolf" Raimund Harmsdorf erinnert werden. Er macht die Sache gut, aber gelegentlich geht seine Darstellung etwas zu sehr ins Overacting. Mit 9 Millionen Dollar Einspielergebnis war der 2 Millionen Dollar teure Tierhorrorschocker ein guter Erfolg. Zumal mit "Dangerous Animals" nicht unbedingt der riesige Hai gemeint ist, der um das potentielle Opfer im Wasser herumschwimmt. Gemeint ist natürlich der Mensch, das gefährlichste Raubtier von allen. 






Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

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