Regie: Nicholas Meyer
Jagd auf Jack the Ripper...
Bis heute ist der 1960 entstandene Science Fiction Film "Die Zeitmaschine" von George Pal unvergeßlich. Er entstand nach dem Roman von H. G. Wells aus dem Jahr 1895. Der Film hielt sich zwar nicht ganz genau an die Vorlage, aber diese herrliche Zeitmaschine, dazu das viktorianisch Dekor...alles war so sehr detailverlievvt, dass es auch 1961 einen Oscar für die besten Spezialeffekte gab. Der 1979 von Nicholas Meyer (Zorn des Khan, Day After, Star Trek: Das unentdeckte Land) inszenierte Zeitreisefilm "Flucht in die Zukunft" (Originaltitel: Time after Time) übernahm dieses schöne Szenenbild und beginnt im London des Jahres 1893. Dort hat der populäre Schriftsteller H. G. Wells, gespielt von Malcolm McDowell, einige Gäste in sein Haus eingeladen und stellt diesen Dinnergästen eine neu erfundene Zeitmaschine vor, erklärt den Skeptikern ihre Funktionsweise - aber ihm wird genauso wenig geglaubt wie Rod Taylor als Wissenschaftler George im bereits zitierten Klassiker "Die Zeitmaschine". Die Maschine in "Flucht in die Zukunft" sieht etwas anders aus und ihr zugehörig ist ein Rückkehrschlüssel, der die Maschine am Zielort des Reisenden hält. Wells Freund und Schachpartner John Leslie Stevenson (David Warner) hat sich verspätet. Wenig später tirfft auch noch die Scotland Yard ein, die das Haus durchsuchen wollen. Grund ist ein weiterer Mord von Jack the Ripper, der sich in irgendeines der Häuser geflüchtet hat. In Stevensons Tasche wird auch ein blutverschmierter Handschuh gefunden und er selbst ist aber verschwunden. Der Verdacht liegt nahe, dass Chirurg Stevenson der Serienkiller von Whitechapel ist. Später bemerkt Wells, dass auch seine Zeitmaschine verschwunden ist. Entstetzt schließt er daraus, dass der Mörder mit der Maschine in die Zukunft geflohen ist, wo er weiter morden kann. Stevenson entkam also in die Zukunft, jedoch ohne den „Rückkehrschlüssel“, wodurch die Maschine automatisch im Jahr 1893 wieder auftaucht. Wells verfolgt Stevenson daraufhin bis zum 5. November 1979, wo die Maschine nun in einem Museum in San Francisco ausgestellt ist. Wells ist zutiefst schockiert von der Geschichte des 20. Jahrhunderts, geprägt von Krieg, Gier und Gewalt. Er war in die Zukunft gereist, in der Überzeugung, die Menschheit sei zu einer aufgeklärten, sozialistischen Utopie fähig. Zudem erfährt er von einer Reihe ungelöster Morde an Frauen.Da er mit seiner veralteten britischen Währung nicht mehr umgehen kann, tauscht Wells sie in US-Dollar um. Hungrig betritt er einen McDonald’s und ist gleichermaßen überrascht wie erfreut über das moderne Speiseangebot. In der Annahme, Stevenson müsse ebenfalls britisches Geld umtauschen, sucht Wells verschiedene Banken auf. Bei der Chartered Bank of London trifft er die Angestellte Amy Robbins (Mary Steenburgen), die Stevenson zum Hyatt Regency Hotel schickt. Von Wells angetan, gibt sie ihm ihre Karte mit den Worten, er solle sie anrufen.Als Wells Stevenson im Hotel aufsucht und zur Rede stellt, gesteht dieser, die moderne Gesellschaft sei angenehm gewalttätig: "Vor neunzig Jahren war ich ein Sonderling. Heute bin ich ein Amateur.“ Wells versucht Stevenson davon zu überzeugen, dass sie nicht ins Jahr 1979 gehören, doch dieser greift ihn an und versucht, den Schlüssel zu stehlen. Ein Dienstmädchen unterbricht den Kampf, und Stevenson flieht, wird aber bei der Verfolgungsjagd von einem Auto angefahren. Wells folgt ihm in die Notaufnahme, doch Stevenson kann verletzt entkommen. Das Krankenhaus, das keinen Ärger will, lügt Wells an und behauptet, er sei tot.Wells trifft Amy wieder, und sie beginnt eine Romanze. Stevenson kehrt zur Bank zurück und vermutet, dass Amy ihn zu ihm geführt hat. Er zwingt sie, ihm eine Nachricht zu geben, und findet später ihre Adresse heraus. Um die äußerst skeptische Amy von seiner Geschichte zu überzeugen, nimmt Wells sie drei Tage in die Zukunft mit. Amy ist entsetzt, als sie in einer Zeitungsschlagzeile liest, dass sie das fünfte Opfer des „San Francisco Rippers“ ist.Wells überzeugt sie, dass sie zurückreisen müssen, um den Mord am vierten Opfer und anschließend auch an Amy zu verhindern. Nach ihrer Rückkehr werden sie aufgehalten und können nur die Polizei verständigen. Als das vierte Opfer tot aufgefunden wird, wird Wells verhaftet und des Verbrechens angeklagt. Amy ist allein und Stevenson schutzlos ausgeliefert....







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