Montag, 23. Dezember 2019

X Men: Dark Phoenix

























Regie: Simon Kinberg

Das stärkste Wesen im Universum...

Das Einspielergebnis von "X Men: Dark Phoenix" mit 252 Millionen Dollar Einspielergebnis kann sich zwar sehen lassen, aber es ist dennoch das bisher schlechteste Box Office Resultat der gesamten Filmreihe, die inzwischen auf 7 reguläre Hauptfilme und insgesamt auf 12 Filme aus der X-Men Reihe kommt. Ganz so schlecht wie die Kritiken aussehen, ist der Film aber nicht. Dennoch macht sich langsam eine gewisse Müdigkeit in Sachen Comicverfilmungen breit und viel Neues hat "X Men - Dark Phoenix" natürlich nicht anzubieten. Aber immerhin kreuzt Jessica Chastain als böses Alien in der Gestalt einer attraktiven Frau auf, die sich Vuk nennt. Sie ist die Anführerin einer sich verändernden Alien Rasse namens D`Bari, die den Phönix manippuliert. "Dark Phoenix" ist auch gleichzeitig die offiziellen Fortsetzung zu den Geschehnissen in "X Men: Apocalypse". Die erste Szene spielt im Jahr 1975. Auf der Landstraße fährt ein Auto. Die kleine Jean Gray (Summer Fontana, die erwachsene Jean wird von Sophie Turner gespielt) und ihre Eltern (Scott Shepard/Hannah Emily Anderson) sind Opfer des nun folgenden Autounfalls, der möglicherweise durch die telekinetischen Kräfte des kleinen Mädchens ausgelöst wurde. Die Eltern sterben und das Mädchen kommt in die Obhut von Professor Charles Xavier (James McAvoy), der das Kind in der Schule für begabte Jugendliche unterrichtet. 17 Jahre später: Die X-Men Crew Raven (Jennifer Lawrence), Beast (Nicholas Hoult), Nightcrawler (Kodi Smit-McPhee), Quicksilver (Evan Peters), Cyclops (Tye Sheridan), Storm (Alexandra Ship) und auch Jean reagieren auf ein Notsignal des Space Shuttles Endeavour, dass während der STS-49 Mission durch eine sonneneruptionsähnliche Energie schwer beschädigt wurde. Während die X-Men die Astronauten retten können, wird aber Jean von der Energie getroffen, die sie ihn ihren Körper aufnimmt, um das Flugzeug ihres Teams vor der Zerstörung zu bewahren. Wie durch ein Wunder überlebt sie diese Katastrophe und fühlt sich ausgesprochen wohl und von Tag zu Tag stärker. Möglicherweise hat diese Phoenix Energie sie zum stärksten Wesen des Universums gemacht...



Natürlich taucht auch Michael Fassbender als Magneto wieder auf und gemeinsam müssen sich die X-Men gegen den verdeckt ablaufenden Angriff der Aliens zur Wehr setzen. Dabei gibts auch unter den Helden Tote. Der Soundtrack von Hans Zimmer wurde im Gegensatz zum Gesamtfilm sehr gelobt. Der Regisseur des Films ist Simon Kinberg, der hier sein Debüt feiert. Er ist aber kein neuer Name im X-Men Kosmos, denn einige Drehbücher stammen von ihm. Durch die etwas verwirrende Handlung kommen die Charaktere der Helden hier etwas zu kurz und auf dem Höhepunkt des Marvel Spektakels greift einmal mehr der CGI Wahnsinn. Da kann nicht mal mehr der begnadete Kameramann Mauro Fiore viel an Substanz und Atmosphäre herausholen. Aber immerhin stimmt die Optik durch seine Leistung.



Bewertung: 6 von 10 Punkten. 

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