Montag, 2. März 2026

Phantasm 4








Regie: Don Coscarelli

Mikes Verbindung mit dem großen Mann...

Es dauerte nach "Phantasm 3" aus dem Jahr 1994 weitere vier Jahre bis "Phantasm 4 - Oblivion"" fertig gestellt wurde. Es ist der erste Teil der Reihe, der nicht damit endet, dass jemand durch die Glasscheibe gezogen wird. Im ersten Teil wird Mike vom Tall Man durch einen Spiegel gzeogen, im zweiten Teil werden Mike und Liz vom Tall Man durch die Windschutzscheibe eines Leichenwagens gezogen und im dritten Teil wird Tim von den geschrumpften Leichen durch ein Fenster in der Leichenhalle gezogen. In diesem vierten Teil sieht man eine Rückblende als Reggie und Mike noch viel jünger waren wie sie mit dem Auto in eine ungewisse Zukunft aufbrechen. Erneut spielen Michael Baldwin (Mike), Reggie Bannister (Reggie) und Angus Scrimm (Tall Man) ihre bekannten Rollen.  Alles ist ein bisschen unstruktuierter in diesem Teil der Geschichte, die Logik wird dabei öfters ausser Kraft gesetzt, was aber zu "Phantasm" gut passt. Immer wieder fließen neue Erkenntnisse ein, die aber nie dazu führen, dass das Rätsel um den großen Mann und dessen Reisen durch Dimensionen lösen könnte. Vielleicht ist das aber auch so gut, denn sehr oft erweisen sich die Auflösungen in geheimnisvollen Filmen als bittere Enttäuschungen.  Der kanadische Filmemacher Roger Avary, ein bekennender eingefleischter Fan der Phantasm-Reihe, schrieb ein episches Drehbuch mit dem Titel „Phantasm 1999“ als Fortsetzung von „Phantasm III: Lord of the Dead“. Der Film spielte in einer postapokalyptischen, nahen Zukunft und Bruce Campbell sollte eine Nebenrolle übernehmen. Da das Projekt in Finanzierungsschwierigkeiten geriet, schrieb und inszenierte Don Coscarelli „Phantasm IV: Oblivion“ als Vorläufer des eigentlichen Projekts. Dabei verwendete er zahlreiche Outtakes aus den vorherigen Filmen. Avary hatte in dem Film auch einen Auftritt als einer der Soldaten aus dem Bürgerkrieg. Trotz dieser Bemühungen konnte das Budget für die Fortsetzung, die nun den Titel „Phantasm's End“ trug, nicht gesichert werden. Das Budget von „Oblivion“ war deutlich niedriger als das der beiden vorherigen Phantasm-Filme. Während Phantasm II ein Budget von 3.000.000 US-Dollar und Phantasm III: Lord of the Dead ein Budget von 2.500.000 US-Dollar hatte, konnten die Filmemacher für Phantasm IV: Oblivion nur 650.000 US-Dollar auftreiben. Ähnlich wie beim ersten Film, der nur 300.000 US-Dollar zur Verfügung hatte, mussten die Filmemacher mit dem begrenzten Budget kreativ umgehen. Da die Produktion sich nur wenige Kulissen leisten konnte, wurden mehrere Schlüsselszenen in der Wüste gedreht. Dies macht Phantasm IV: Oblivion zum einzigen Phantasm-Film ohne nennenswerte Szenen in einem Mausoleum – abgesehen vom Anfang und dem Ende. Die Dreharbeiten fanden größtenteils im Death Valley und in Lone Pine, Kalifornien, statt.Der Film setzt dort an, wo der Vorgänger endete: Mike Pearson (Michael Baldwin) flieht in einem Leichenwagen aus dem Leichenschauhaus von Boulton, während Reggie (Reggie Bannister) von den Kugeln des Großen Mannes (Angus Scrimm) gefangen gehalten wird. Anstatt Reggie zu töten, lässt der Große Mann ihn frei und verkündet ihm, dass ihr letztes Spiel beginnt. Mikes Bruder Jody (Bill Thornbury), immer noch eine schwarze Kugel, die gelegentlich ihre menschliche Gestalt annehmen kann, kontaktiert Reggie, um ihn zu bitten, nach Mike zu suchen. Unterwegs überlebt Reggie einen Dämonenangriff und rettet eine Frau namens Jennifer (Heidi Marhout) aus einem Autounfall. Währenddessen versucht Mike, seiner Verwandlung zu entkommen. Er fährt durch verlassene Gegenden und erinnert sich an die letzten Tage seiner Jugend vor der Ankunft des Großen Mannes. Nachdem er Visionen der alten Wahrsagerin gesehen hat, die er vor Jahren befragt hatte, erscheint der Große Mann und erklärt, er nehme Mike mit, „um ihn auf den Übergang vorzubereiten“. Mike wird ins Death Valley gebracht, wo er versucht, sich zu erhängen. Doch der Große Mann greift ein und zeigt ihm widersprüchliche Erinnerungen an den Versuch, den Großen Mann vor Jahren mit Jody zu töten. Da ihm der Selbstmord verboten ist, sieht Mike, wie ihm der Große Mann die Hand reicht und ihm damit andeutet, ihn führen zu wollen. Mike lehnt ab und flieht durch eine Dimensionsgabel, die ihn in die Vergangenheit zurückführt. Er taucht aus einer frühen Version des Portals in einem Labor aus den 1860er Jahren auf. Dort wird er von einem freundlichen Mann, Jebediah Morningside, begrüßt; einem älteren Wissenschaftler und Erfinder des Portals, der dem Großen Mann zum Verwechseln ähnlich sieht. Mike erschrickt, als er Jebediah sieht und die Wahrsagerin auf mysteriöse Weise anwesend ist. In der Wüste bemerkt Mike, dass er langsam telekinetische Fähigkeiten entwickelt, als er einen Zwerg mit einem großen Felsbrocken tötet. Jody erscheint ihm, doch der misstrauische Mike wirft ihm vor, ihn im Stich gelassen zu haben....









Erneut kommen die Kugeln zum Einsatz und Stimmgabeln bekommen in dieser Geschichte eine besondere Bedeutung. Durch die Rückblenden wirkt Teil 4 etwas melancholisch, wahrscheinlich deshalb weil man sich daran erinnert was für ein Meisterwerk des Genres mit dem ersten "Phantasm" geschaffen wurde. Diese Qualität erreichen die kurzweiligen Fortsetzungen leider nicht mehr.  









Bewertung. 6 von 10 Punkten. 

Phantasm 3

 















Regie: Don Coscarelli 

Der Alptraum geht weiter...

"Phantasm" von Don Coscarelli feierte im Frühjahr 1979 in Los Angeles Premiere. Nach dem erweiterten Kinostart entwickelte sich der Film zu einem Kassenschlager mit einem internationalen Einspielergebnis von 22 Millionen US-Dollar. Die Kritiken fielen zunächst gemischt aus, wobei die visuellen Elemente und das einzigartige Drehbuch gelobt wurden. Seit seiner Erstveröffentlichung und vor allem während des Siegeszuges der Videocassette hat sich "Phantasm" zu einem Kultfilm mit einer treuen Fangemeinde entwickelt. Er findet sich auf zahlreichen Bestenlisten von Kritikern und gilt als wichtiger Einfluss auf das Horrorgenre. Filmwissenschaftler heben die surrealistischen Elemente und die zentralen Themen Trauer, Verlust und Geschwisterbeziehungen hervor. Es gab vier Fortsetzungen. Teil 2 startete 9 Jahre später, statt Michael Baldwin spielte jedoch James LeGros die Rolle des jungen Mike Pearson. "Phantasm 3" bekam noch den Zusatz "Lord of the Dead" im Filmtitel und wurde 1994 inszeniert. Dabei gab es Wiedersehen mit Michael Baldwin, der nun wieder seine Rolle aus dem Ursprungsfilm spielt, aber natürlich 15 Jahre älter geworden ist. Immer wieder sind auch kurze Rückblenden in diesem Horrorbeitrag integriert, als die Welt noch in Ordnung war und Mikes Bruder Jody noch lebte. Unmittelbar nach seinem scheinbaren Tod am Ende des vorherigen Films taucht ein neuer Großer Mann (Angus Scrimm) aus seiner Dimensionsspalte auf. Reggie (Reggie Bannister), der aus dem Leichenwagen mit Mike Pearson (A. Michael Baldwin) und Liz Reynolds geschleudert wurde, sieht derweil, wie dieser explodiert. Er findet Liz tot vor, rettet Mike aber vor dem Großen Mann, indem er droht, alle mit einer Granate zu töten. Der Große Mann zieht sich mit Liz' Kopf zurück, verspricht aber, wiederzukommen, sobald Mike genesen ist. Zwei Jahre später hat der im Koma liegende und im Krankenhaus befindliche Mike eine Nahtoderfahrung. Sein verstorbener Bruder Jody (Bill Thornbury) erscheint, wird aber vom Großen Mann unterbrochen. Als Mike erwacht, wird er von einer dämonischen Krankenschwester angegriffen, kann sie aber schnell besiegen. Reggie kommt hinzu, als sie stirbt. Ihre Kopfhaut platzt auf und gibt eine Schädelkugel frei, die, nachdem sie Mike erwachen sieht, durchs Fenster davonfliegt. Bei Reggie zu Hause erscheint der Große Mann durch eine Dimensionsgabel, überwältigt Reggie, verwandelt Jody in eine verkohlte Kugel und zieht Mike mit sich durch das Tor. Am nächsten Morgen reist Reggie nach Holtsville, Idaho, das die Jody-Kugel erwähnt hat. Dort angekommen, findet er die Stadt als Geisterstadt vor und wird von drei Plünderern (Cindy Ambuehl, Brooks Gardner, John Davis Chandler) gefangen genommen, die ihn in den Kofferraum seines 1970er Barracuda sperren. Später wird Reggie von einem Jungen namens Tim (Kevin Connors) gerettet, der die Plünderer tötet, als diese in sein Haus einbrechen. Nachdem Tim und Reggie die Plünderer in seinem Garten begraben haben, erzählt Tim Reggie, wie der Große Mann seine Eltern entführt und Holtsville zerstört hat. Am nächsten Morgen stellen Reggie und Tim fest, dass die drei Gräber leer und ihr rosa Leichenwagen verschwunden sind. Als die beiden Holtsville verlassen, versucht Reggie, Tim in einem Waisenhaus unterzubringen, doch der Junge versteckt sich im Kofferraum seines Wagens. Reggie findet ein Mausoleum, wo er auf eine Kugel stößt und von zwei jungen Frauen, Tanesha (Sarah Scott Davis) und Rocky (Gloria Lynne Henry), angegriffen wird, bevor er sie zerstören kann. Reggie versucht, sie zu warnen, doch Tanesha wird von der Kugel getötet. Tim taucht auf und zerstört die Kugel mit seiner Pistole. Tim und Reggie verbünden sich mit Rocky und stoßen bald auf einen Konvoi von Leichenwagen, der von Gravers gefahren wird. Sie beschließen, ihnen zu folgen....






Alles bleibt genauso grausam, albtraumhaft und kaum verständlich wie die ersten beiden Teile und es ist alles sehr unterhaltsam, weil der Film kaum vorhersehbar ist. Coscarelli hat phantastische Einlagen dazu erdacht. Natürlich fehlt die große Magie des ersten Films, aber als Fan der Reihe bleibt man gebannt am Ball.









Bewertung: 6,5 von 10 Punkten. 

Dienstag, 17. Februar 2026

Phantasm 2















Regie: Don Coscarelli

Der große Mann und seine Zwergsklaven...

Don Coscarellis "Das Böse" oder besser bekannt unter seinem Originaltitel "Phantasm" entstand 1979 und entwickelte sich im Zeitalter der Videocassette zu einem ultimativen Kultfilm des Genres. Der damals erst 29jährige Coscarelli war für Produktion, Buch, Kamera und Regie verantwortlich und präsentierte dem Publikum einen bizarren Horrorfilm der gehobeneren Klasse mit einer geheimnisvollen und düsteren Geschichte und gruseligen Momenten. Durch den Erfolg realsierte Coscarelli in den Jahren von 1988 bis 2016 vier Fortsetzungen, in der er in Teil 2 bis 4 ebenfalls Regie führte, im letzten Teil aus dem Jahr 2016 ließ er seinem Regiekollegen David Hartman den Vortritt bei der Inszenierung.  "Phantasm 2" kam 1988 in die Kinos und spielte bei einem Budget von 3 Millionen Dollar etwas mehr als 7 Millionen Dollar in den Kinos ein. Der zweite Teil ist weit weniger undurchschaubar, es herrscht ein wesentlich realistischer Ansatz vor. Der Surrealismus des ersten Films wurde etwas zurückgedrängt. Die Handlung ist etwas absurd, aber die Gefühle von Angst und Beklemmung, die die Protagonisten empfinden, lässt sich mühelos auf den Zuschauer übertragen. Wie viele Horrorfilm der 80er Jahre kommen größere, blutigere und feuerkraftstärkere Waffen zum Einsatz. So präsentiert Coscarelli eine vierfache Schrotflinte, die fiesen goldenen Kugeln mit noch besserer Schlag- und Schußkraft - ausserdem ein Kettensägenduell. Dennoch bleibt die Geschichte des jungen Mike Pearson, der den Verlust seiner Familie verarbeitet. Im ersten "Phantasm" Film überzeugte A. Michael Baldwin in dieser Rolle, in der Fortsetzung wird er von James LeGros gespielt. Er bekommt eine Seelenverwandte an seine Seite: Liz Reynolds (Paula Irvine) ist eine junge Frau, deren telepathische Verbindung zu Mike Pearson und dem Großen Mann (wird wieder von Angus Scrimm gespielt)  sich in Form prophetischer Albträume manifestiert. Durch diese Verbindung bittet Liz Mike inständig, sie zu finden, da sie befürchtet, dass der Große Mann ihren Großvater Alex Murphy (Rubin Kushner) nach dessen Tod entführen wird. Anknüpfend an die Ereignisse des ersten Films versuchen der Große Mann und seine Schergen, Mike zu entführen, doch Reggie (Reggie Bannister) kann ihn retten, indem er das Haus in die Luft sprengt. Sieben Jahre später, 1986, ist der inzwischen 19-jährige Mike (James LeGros) in einer Anstalt und täuscht seine Genesung vor, um entlassen zu werden. In dieser Nacht besucht er den Friedhof von Morningside und exhumiert die Gräber. Reggie taucht auf und versucht, ihn davon zu überzeugen, dass seine Begegnungen mit dem Großen Mann nicht real waren. Mike enthüllt jedoch, dass die Särge leer sind, und bittet Reggie um Hilfe bei der Jagd nach dem Großen Mann. Als Mike Reggies Haus erreicht, hat er eine Vorahnung: Der Große Mann löst Sekunden vor der Explosion eine Explosion aus, die Reggies Familie tötet. Nach der Beerdigung willigt der überzeugte Reggie ein, Mike zu begleiten. Sie sammeln Vorräte und Waffen und machen sich auf den Weg. Dabei entdecken sie verlassene Städte, geplünderte Friedhöfe, die der Große Mann hinterlassen hat, und sogar einige seiner Fallen, darunter die Erscheinung einer nackten Frau (Samantha Phillips). Eine grausame Begegnung mit einem Wesen, das Liz ähnelt, führt sie in die Stadt Périgord in Oregon. Liz' Großvater Alex stirbt, und ihre Schwester Jeri verschwindet während der Beerdigung. Auf der Suche nach Jeri entkommt Liz einer Begegnung mit dem Großen Mann und flieht. Der Priester, Pater Meyers, vor Angst außer sich, versucht mit einem Messer, Alex wiederzubeleben, doch die Leiche erhebt sich und entführt Liz' Großmutter. Liz findet eine Trauernadel im leeren Bett ihrer Großmutter, und der Große Mann fordert sie telepathisch auf, nachts zurückzukehren, wenn sie ihre Großmutter retten will. Unterdessen nimmt Reggie einen Anhalter namens Alchemy mit, der der nackten Erscheinung unheimlich ähnelt. Sie finden Périgord verlassen und verfallen vor. Liz erreicht das Leichenschauhaus, wo sie Pater Meyers (Kenneth Tigar) begegnet, der sie zur Flucht überreden will. Meyers wird von einer der Kugeln des Großen Mannes getötet, und Liz steht dem Großen Mann selbst gegenüber, der ihre Großmutter (Ruth C. Engel) in eine seiner Zwerge verwandelt hat. Liz kann fliehen und trifft schließlich auf dem Friedhof auf Mike. Gemeinsam geht es weiter im Kampf mit dem Bösen...







Natürlich folgt die Geschichte immer noch den Gesetzen eines bösen Traums, die Logik wird etwas in den Hintergrund gedrängt. Aber diese Eigenschaften haben Träume nun mal und die Handlung ist morbide und blutrünstig. Durch diese Atmosphäre eines zusammenhanglosen, etwas wirren Albtraums, den Coscarelli eingefangen hat, steht er der surrealistischen Filmbewegung der 20er Jahre sehr nahe. 





Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 
 

Stephen King Stark - The Dark Half


























Regie: George A. Romero 

Der Zwillingsbruder...

Der "Castle Rock Zyklus" bezeichnet die Zusammenhänge mehrerer Romane und Kurzgeschichten von Stephen King, die allesamt in der fiktiven Kleinstadt Castle Rock spielen. Die im US-Bundesstaat Maine gelegene Stadt ersann der bekannte Horrorschriftsteller für sein ehrgeizigstes Projekt. Zu diesem Zyklus gehören Romane wie "Die Leiche" (Stand by me), "Dead Zone", "Cujo", "Stark", "Needful Things" und "Der Nebel".
"Stark" heißt im Original "The Dark Half" und wurde 1993 von "Zombie" Schöpfer George A. Romero verfilmt. Der Autor anspruchsvoller Romane, Thad Beaumont (Timothy Hutton), ist vor allem für seine Bestseller-Krimis unter dem Pseudonym „George Stark“ bekannt. Beaumont möchte den Namen Stark ablegen und bestattet ihn symbolisch in einem Scheingrab.
Doch Stark ist auf mysteriöse Weise wiedergeboren und terrorisiert Beaumonts Familie und Freunde, nachdem er aus dem Grab gestiegen ist. Er tötet den Fotografen Homer Gamache (Glenn Colerider) und stiehlt dessen Truck. Anschließend ermordet er Beaumonts Lektor, seinen Agenten und dessen Ex-Frau. Auch Fred Clawson (Robert Joy), der Beaumont erpressen wollte, weil er angeblich ein Betrüger sei und keine Bücher unter falschem Namen hätte schreiben dürfen, wird von ihm getötet. Stark tötet außerdem mindestens einen Hotelangestellten und mehrere Polizisten (zwei NYPD-Beamte, die eines seiner Opfer bewachten, zwei NYPD-Techniker, die bei einer Bombenattacke Starks ums Leben kommen, die einen weiteren Polizisten tötet und dessen Partner taub macht, sowie zwei Sheriffs-Deputies in Maine).
Als die Polizei Thad des Mordes an Gamache verdächtigt, versucht er Sheriff Alan Pangborn (Michael Rooker) aus Castle Rock, Maine, von seiner Unschuld zu überzeugen. Nachdem eine Fahndung nach Clawson, der des Mordes an Gamache beschuldigt wird, eingeleitet wurde, findet die New Yorker Polizei ihn kastriert und mit aufgeschlitzter Kehle vor. Sie finden eine mit Clawsons Blut geschriebene Nachricht an der Wand: „Die Spatzen fliegen wieder.“ Thad beginnt zu glauben, dass er eine telepathische Verbindung zum Mörder haben könnte.
In seinem Büro erhält Thad Nachrichten von Stark und macht sich Sorgen um das nächste Opfer. Er und seine Familie (seine Frau wird von Amy Madigan gespielt und das Paar hat zwei Kinder - Zwillinge)  bekommen Drohanrufe von Stark. Pangborn hält die Anrufe zunächst für einen Scherz von Thad, bis Stark beschreibt, wie er Thads Familie umbringen will, was Pangborn zutiefst beunruhigt.
Die Staatspolizei findet Homer Gamaches Truck, an dem sich Thads Fingerabdrücke befinden. Aus irgendeinem Grund will Stark in der realen Welt leben, nachdem er bisher nur in einer Reihe von Thads Bestsellern aufgetaucht ist. Thad schreibt weiter, doch er ist nicht der Einzige, der etwas Merkwürdiges vermutet: Sheriff Pangborn hegt denselben Verdacht und ermittelt weiter. Thad beginnt zu begreifen, dass Stark sein parasitärer Zwillingsbruder ist, der bei der „Geburt“ gestorben ist.
Thads Mutter hatte ihm nie von dem Zwilling erzählt, und er wusste nichts davon, bis ihm ein Arzt vor Ort mitteilte, dass Stark ein zweieiiger Zwilling war, der in Thads Gehirn lebte. (Eine Szene zu Beginn des Films zeigt einen sich entwickelnden Fötus in Beaumonts Gehirn.) Stark taucht auf, tötet den Arzt und schiebt Thad die Schuld in die Schuhe. Thads Lehrerkollegin Reggie (Julie Harris) erkennt, dass Stark eine von Thads Büchern kontrollierte Entität ist und dass Stark alles tun wird, um Thad aufzuhalten. Stark entführt Thads Frau Liz und seine Kinder und schlägt Thad einen Handel vor: Er soll ein Buch fertigstellen, das Stark in der realen Welt zeigt, oder er wird seine Familie töten.
Während des Schreibens bemerkt Thad, dass Stark sich durch seine Schriften heilt. Starks Zustand hatte sich verschlechtert, da Thad keine Bücher mehr schrieb und seine Krankheit absorbierte. Es kommt zum Kampf zwischen Thad und Stark, der damit endet, dass Thad Stark mit einem Bleistift in den Hals sticht. Sheriff Pangborn trifft ein und befreit Liz, die berichtet, dass Thad und Stark oben sind. Ein riesiger Schwarm Spatzen erscheint auf einen Vogelruf hin, den Thads Freund und Kollege Rawlie ihm beigebracht hat, und zerreißt Stark, um ihn ins Totenreich zu entführen. Die Spatzen sind Boten des Todes, die Seelen einsammeln und sie zu ihrem endgültigen Bestimmungsort bringen. Thad und Liz werden verschont und sehen zusammen mit Pangborn zu, wie die Spatzen in der Nacht verschwinden...








Bis zu einem gewissen Punkt ist die Geschichte sehr interessant und spannend, am Ende bleibt sie aber zu verworren, eine realistische Erklärung bleibt aus. Wer wird nun am Ende für die vielen Morde verantwortlich gemacht ? Die wenig zufriedenstellende Existenz von Stark bleibt ein Rätsel.  Es ist kaum vorstellbar, dass die Ermittler der Mordfälle oder ein Richter diese übernatürliche Begebenheit glauben. Dieses Ende ist die Schwäche eines ansonsten gut gemachten Horrorfilms, in dem Timothy Hutton auch die Rolle der lebendig gewordenen Romanfigur George Stark verkörpert. 





Bewertung: 6,5 von 10 Punkten.