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Mittwoch, 11. Juni 2014

Halloween 2 (2009)

























Regie: Rob Zombie

Michaels Träume...

Im Horrorfilm ist Michael Myers ein Mythos. Geschaffen wurde das Monster mit der Maske von John Carpenter, der in 1978 in "Halloween" zum ersten Mal in der fiktiiven Stadt Haddonfield, Illinois in der Halloweennacht reihenweise Teenies abschlachten liess.  Dieser Michael Myers hat schon als 6 Jähriges Kind seine Schwester ermordet und verbringt daher den Rest der Kindheit und als Erwachsener sein Leben in der geschlossenen Psychiatrie. Sein Psychiater Dr. Loomis (im Original von Donald Pleasence gespielt) sieht in ihm das personifizierte Böse. Und dieser Patient entweicht dann auch noch nach 15 Jahren, um am Vorabend von Halloween in seine Heimatstadt zurückzukehren und ein Blutbad anzurichten. Der Rest ist Filmgeschichte und zog von 1981 bis 1995 fünf Fortsetzungen nach sich, damit war aber noch lange nicht Schluß: Es folgten 1998 "Halloween H20" und 2002 "Halloween Resurrection" ehe sich Rob Zombie der Horrorlegende annahm. Er wagte ein Remake des Originalfilms und sein 2007 entstandener Film hat durchaus einige neue Aspekte zu bieten, so wird dort auch der kleine Michael Myers etwas ausführlicher dargestellt. Trotz des Erfolgs war die Neuauflage aber im Vergleich zum John Carpenter Original deutlich schwächer, aber durchaus respektabel. Dies kann man aber von Rob Zombies Fortsetzung "Halloween 2" leider nicht sagen. 


Es ist sein schwächster Film und eigentlich wollte ich ihn mir gar nicht aufgrund der äusserst schlechten Kritiken antun. Aber durch Zombies überraschend hervorragend gemachten "The Lords of Salem" war ich doch bereit, das kollektiv schlecht beurteilte Horrorwerk zu begutachten. Und die Kritiker haben leider Recht. Zu sehr lähmt Zombie mit seinen Traumsequenzen des Michael Myers, in der die Mutter (Sheri Moon Zombie) in weißer Kleidung und einem weißen Pferd ihrem kleinen Sohnemann (Chase Wright Vanek) erscheint, die Dynamik und den Handlungsfluss des Films. Der zweite große Patzer dürfte dann auch noch die Entmystifizierung von Michael Myers (Tyler Mane) sein, der dann irgendwann mit seinem richtigen Gesicht zu sehen ist. Dort versteckt sich dann nicht mehr das Grauen, dass man unter der Maske vermutet, sondern ein heruntergekommener Vagabund. Diesmal hat er es auf Laurie Strode (Scott Taylor Compton) abgesehen. Und natürlich darf auch Dr. Loomis (Malcolm McDowall) nicht fehlen, der von Zombie recht unsympathisch gezeichnet wird. Weder bei Laurie noch bei Dr. Loomis kommen die neuen Darsteller an Jamie Lee Curtiz und Donald Pleasence aus dem Original heran. Immerhin bleibt wie im ersten Teil von Zombies Neuverfilmung der interessante Part des kleinen Michael. Aber wie gesagt: Die Dynamik des Killers wird sehr stark durch die Traumsequenzen ausgebremst, was den Film recht langweilig erscheinen lässt.


Bewertung: 4 von 10 Punkten.

Sonntag, 11. Mai 2014

The Lords of Salem

























Regie: Rob Zombie

Heidi - deine Welt ist die Hölle...

Wer die bisherigen Horrorwerke von Rob Zombie wie etwa "Haus der tausend Leichen", "The Devil Rejects" oder die beiden Halloween Neuverfilmungen gesehen hat, wird bei "The Lords of Salem", seinem neuen Horrorschocker, total überrascht sein, denn zum ersten Mal zeigt der Rockmusiker Zombie auch seine subtile Seite und einen hohen künstlerischen Anspruch. "The Lords of Salem" ist nämlich ein visuelles Meisterwerk, das von verstörenden Bildern dominiert wird und eine beklemmende pessimistischen Stimmung präsentiert. Die Bilder und die Settings erinnern interessanterweise sehr an Ken Russell, aber auch an Altmeister Dario Argento. In Salem, Massachuettes fanden ja ab dem Jahr 1692 die berüchtigten Hexenprozesse statt, in deren Verlauf viele unschuldige Menschen der Teufelsanbetung angeklagt wurden und auf grausame Art ihr Leben lassen mussten. In dieser Zeit wird auch Margaret Morgan (Meg Foster) als Hexe entlarvt und mit ihren 5 teuflischen Gehilfinnen von Reverend Hawthorne zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Die Hexe spricht aber einen Fluch aus, der sich nun erfüllen soll. Heidi (Sheri Moon Zombie) arbeitet erfolgreich als Teil eines Trios in einer Hard-Rock Radio Station. Ihre Kollegen sind Whitey (Jeff Daniel Phillips), mit dem sie eine lockere Liebesbeziehung hat und Herman (Ken Foree). Eines Tages erhält sie eine seltsame Holzkiste, in dem sich das neue Album einer völlig unbekannten Band namens "Lords of Salem" befindet. Als sie die Platte auflegt ist sie von diesem geheimnisvollen Gesang sowohl fasziniert wie abgestoßen. Die Klänge lösen auch Visionen von Hexen aus, die ein Kind gebären. Am nächsten Tag interviewt Heidi den Schriftsteller Francis (Bruce Davison), der ein Buch über diese Hexenprozesse geschrieben hat und der sich auch sehr für dieses ominöse Album interessiert. Währenddessen geschehen in dem Haus in dem Heidi wohnt seltsame Dinge. Heidi sieht in dem leerstehenden Appartment Nr. 5 auf ihrer Etage eine Gestalt, die dort scheinbar wohnt. Ihre Vermieterin Lacy (Judy Geeson) versichert aber, dass sie nicht vermietet hat. Sie ist eine treue Freundin von Heidi und stellt dieser ihre beiden Schwestern Sonny (Dee Wallace) und Megan (Patricia Quinn) vor, die hellsichtige Megan will Heidi aus der Hand lesen. Später merkt Heidi, dass ihr Hund sich etwas seltsam benimmt und an der angeblich freien Wohnung Nr. 5 scharrt. Die Tür geht auf und schwupps befindet sich die neugierige Heidi mitten in der Hölle...


 Ein sehr bemerkenswerter Film, den ich spontan zu den sehr guten neuen Horrorfilmen zähle. Natürlich ist diese ruhige Machart nach dem Vorbild europäischer Filme der 70er Jahre sicherlich nicht jedermanns Geschmack und die Höllenbilder, die der Alptraum für Heidi und für uns Zuschauer offenlegt sind künsterisch sehr ambitioniert. Doch die Furcht und die Paranoia die die Hauptfigru druchlebt überträgt sich gnadenlos auf den Betrachter dieses Szenarios, das zudem noch viele gute Einzelszenen beinhalten und sich sehr viel Zeit lässt


Bewertung: 9 von 10 Punkten. 

Sonntag, 25. November 2012

Halloween


























Regie: Rob Zombie

Das Gesicht unter Michaels Masken...

Halloween in Haddonfield, Illinois vor 15 Jahren: In dieser typisch amerikanischen Kleinstadt wächst der kleine Michael Myers (Daeg Faerch) auf. Seine einzige Bezugsperson ist seine Mom (Sheri Moon Zombie), doch die verdient ihr Geld in einem Strip-Lokal und hat zuhause einen äusserst aggressiven Lebenabschnittspartner Ronnie White (William Forsythe) zuhause rumhängen und rumstänkern. Michaels ältere Schwester (Hannah R. Hall) interessiert sich schon für Jungs, für Petting und für Steve (Adam Weismann).
Michael selbst ist in der Schule ein Aussenseiter, der zehnjährige Junge mit den langen blonden Haaren und dem Engelsgesicht wird von seinen Mitschülern, besonders von Wesley Roades (Daryl Sabara) gehänselt. Da er sich selbst hässlich findet, trägt er verschiedene Masken. Da wäre einmal eine lustige Clownsfratze, aber auch eine Maske des bösen Mannes wird sehr oft aufgetragen. Michael tötet heimlich Tiere und es wird nicht lange dauern, bis er auch Menschen nachstellt.
Dies macht den Psychiatriearzt Dr. Samuel J. Loomis (Malcolm McDowell) auf ihn aufmerksam. Bald geschieht das Blutbad, dass wir schon von John Carpenter kennen...

Mit einer ca. 45-minütigen völlig eigenständigen Rückschau auf das Leben des berüchtigten Serienkillers, der seit des Erscheinens des grossen Klassikers "Halloween" von 1978 sein Unwesen trieb, leitet Rob Zombie sein Remake ein.
Und diese Exposition ist auch der beste Teil des Films, diese Sequenzen sind ihm sehr gut gelungen.
Im Mittelteil hält sich Carpenter weitestgehend an das Vorbild: Der erwachsene Michael (Tyler Mane) kehrt in seinen Heimatort zurück. Natürlich ist Halloween und natürlich freuen sich die drei Freundinnen Laurie Strode (Scout Taylor Compton), Annie Bracket (Daniele Harris) und Linda (Kristina Kleber) auf einen Abend mit Babysitting oder Teeniesex.
Sie schlendern durch die Allee in der idylischen Wohngegend, ein Mann mit einer Monstermaske, der sie beobachtet, ist genau an diesem Tag nichts besonderes.
Hier in diesem Mittelteil wird der Originalfilm weitestgehend kopiert, auch wenn Zombie wesentlich drastischer und großschlächtiger zur Sache kommt im Gegensatz zum Suspence eines Carpenters.
Das Ende ist dann wieder etwas verändert, für mich sogar der schwächste Teil des trotz allem markanten Films von Zombie (seine Filme sind ja auch immer ziemlich eigen und markant), denn im Showdown neigt er zu einer gewissen Übertriebenheit, die leider in einer Gesamtwertung die phänomenale erste Hälfte deutlich abschwächt...

Bewertung: 6 von 10 Punkten

Donnerstag, 22. November 2012

The Devil Rejects


























Regie: Rob Zombie

Perverser Kranker jagt kranke Perverse

Ruggsville, Texas: Die Heimat der blutrünstigen Familie Firefly. Ein deformiertes Familienmitglied (Matthew McGrory) mit verbranntem Gesicht und einer sackähnlichen Maske zieht eine nackte Frauenleiche über die staubige Erde, als er plötzlich vom Dickicht des kleinen Wäldchens das rote Licht und die Sirenen etlicher Polizeiwagen wahrnimmt. Er beobachtet wie der irre und hasserfüllte Sheriff John Quincy (William Forsythe) und sein Debuty das Haus seiner Familie stürmt. Die wüste Ballerei kostet einige Menschenleben, Mutter "Karen Black" Firefly (Leslie Easterbrook) wird gefangen genommen. Nur Papi Captain Spaulding (Sid Haig), Otis (Bill Mosely) und Baby (Shery Moon Zombie) können entkommen. Auf der Flucht nehmen sie in einem Motel die Mitglieder einer Countryband als Geiseln. Bald ist Sadismus und Quälerei angesagt, doch der Sheriff entpuppt sich sehr schnell als ebenso perverser Schlächter...
 "The Devils Rejects" ist ein Art Forsetzung von Rob Zombies "Haus der tausend Leichen". Während letzterer eindeutig den Horrorgenre zuzuordnen ist, fällt die Zuordnung der Fortsetzung etwas schwerer.
Obwohl beide von der sehr individuellen Handschrift des Regisseurs geprägt sind, geht "Devils Rejects" sehr schnell in die Richtung eines bluttriefenden Thrillers mit menschenverachtenden Tendenzen. Die Optik erinnert an den Neowestern und zeigt strahlend blauen Himmel im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Seinen Hang für absurde, phasenweise gut gelungene Settings (Schweinekopf ziert die Eingangspforte der Ranch) und surreale Wendungen hat Zombie allerdings merklich heruntergeschraubt, so dass der Film nicht mehr wie sein Vorgänger in einem zusammengekleisterten Sammelsurium an Horrorversatzstücken verbleibt. Der Slogan, den das "Haus der 1000 Leichen" bekannt machte, nämlich "der Natural Born Killers" unter den Horrorfilmen zu sein, löst er mit der staubigen und zynischen Fortsetzung endgültig ein.

"Devil Rejects" ist eine clever gemachte, aber extrem unangenehme Abhandlung über Gewalt. Diesmal sind die Schlächter in der Position der Gejagten, sie nutzen die Flucht aber für weitere bestialische Perversionen. Der Racheengel in der Gestalt des Sheriffs ist eine fleischgewordene Darstellung der Lynchjustiz.
Wer keinen Sinn für abartige und blutrünstige Todesarten in Nahaufnahme hat, der sollte diesen Film unbedingt meiden.
Zombie schreckt ja auch nicht davor zurück, sein Horrorszenario mit einen gewissen Sinn für Humor zu würzen und gelegentlich blitzt sogar die bitterböse schwarze Satire auf. Dies vielleicht ein Zugeständnis ans intellektuellere Publikum, das Zielpublikum wird allerdings wieder ein bisschen mehr abgestumpft entlassen.
Mit dem Anspruch eine moralische Wertung einfliessen zu lassen, ist das ganze Szenario aus Perversion gepaart mit Coolness extrem fragwürdig anzusehen. Aber jede Generation kriegt die Filme, die sie auch verdient und die mitunter, wenn man genauer hinsieht, sogar eine gewisse Spiegelbildfunktion - zumindest für extreme Ausläufer am Rande von Norm und Gesellschaft - haben. So ernüchternd diese Erkenntnis mit einer Schlussfolgerung für zukünftige Tendenzen auch sein mag.
Formal wirkt der Film wie ein Tarantino, wenn er beim Filmen eine Überdosis fieser Drogen genommen hat und nicht vertragen hat...


Bewertung: 7 von 10 Punkten

Haus der 1000 Leichen



























Regie: Rob Zombie

Wer hat Angst vor Karen Black ?

In meiner eigens verordneten kleinen Werkschau durch die modernen Horrorfilme darf natürlich keineswegs Rob Zombie fehlen.
Insofern ein interessanter Regisseur, da er vor dem Film eine Karriere als Musiker hatte. Zombie war Leadsänger der Metalband White Zombie.
Er drehte damals auch die Clips für die Band und hatte ein Faible fürs Filmen und war Fan von Horrorfilmen.
"Das Haus der 1000 Leichen" ist sein in Fankreisen sehr gelobtes Erstlingswerk von 2003. Es folgte das Sequel "The Devil's Rejects" und die Neuverfilung des legendären Carpenter-Klassikers "Halloween".
Zombie wird von vielen bekannten Regiekollegen wie Quentin Tarantino oder Robert Rodriquez protegiert und hochgelobt.
Ich musste gleich zu Anfang etwas schmunzeln (und Stirn runzeln), denn wieder einmal wird das Altbewährte aufgetischt:
Die Tankstelle ihres Vertrauens. Zombie setzt diesem freundlichen Personal, dass die Opfer direkt ohne Skrupel in die Hölle führt, endlich auch mal ein würdiges Denkmal. Die Figur des Tankstellenwärters names Captain Spaulding (Sid Haig) ist diesmal mehr als nur eine Nebenrolle, mit seinem schillernden wie dämlichen Clownkostum und seinen läppischen wie zynischen Sprüchen ist der sogar "die Seele" des Films.
Spaulding, der neben Gasoline auch leckere Fried Chicken verkauft und neben der Tanke eine Art Geisterbahn für seine Kunden bereit hält, wurde soeben Opfer eines Überfalls. Mit seinem hochmotivierten Personal konnte er den beiden allerdings die Rübe wegknallen.
Nun fährt ein Wagen mit 4 Jugendlichen (was für ein Geniestreich von Einfall) vor und will tanken. Vor allem die zwei Jungs sind sichtlich fasziniert von dem Laden abseits der Straße. Einer davon will sogar so ne Art Reiseführer für mutige Touristen schreiben, indem er genau solche Locations beschreibt wie Bates Motel, das Schlachthaus in Texas, dieses atomverseuchte Sperrgebiet mit Mutantenkannibalen oder wo der legendäre Dr. Satan seine Menschenversuche gemacht hat.
Nun, Letzeres liegt sogar gleich um die Ecke, ein bisschen entfernt von der Tankstelle. Und genau dort zieht es die neugierigen Nasen auch hin. Unterwegs eine Tramperin, die aussieht als würde sie gerne überall und mit jedem Sex haben wollen und schwupps sind die vier bei der Horrorfamlie Firefly mit Mutti (Karen Black, weil sie wohl Kohle brauchte) zu Gast auf der Halloween Party der besonderen Art. In der Glotze läuft grad die Nachricht, dass fünf Chearleaderinnen verschwunden sind. Was niemand ausser der kranken, durchgeknallten Familie weiss: Die werden im oberen Stock vom brutalen Sohn der Familie (Matthew McGrory) lebt hier seine Folterspiele mit tötlichem Ausgang aus...


 Interessanterweise bietet diese neue Garde der Horrorfilme wenig neue Ideen, eigentlich ist der Ausgangspunkt für "Haus der 1000 Leichen", "Wrong Turn", "Hills have eyes" immer irgendwo der gleiche: Es fing nämlich alles in diesem Bates Motel an, das Hitchcock Anfang der 60er dem Kinopublikum unvergessen machte.
Die neuen Filme verwenden diese alte Idee der abgelegenen Örtlichkeit, in dem sie aus unterschiedlichen Gründen unterkommen und aus dem es kein Entrinnen gibt, weil dort der Schlächter lauert.
Die heutigen Filme - so hab ich das Gefühl - müssen allerdings mehr an grausamem Bild aufbieten, weil nicht jeder ein Meister seines Fachs ist, wie Hitchcock, der Meister des Suspence, es war.
Hitchcock zeigt nur ein paar Sekunden explizite gewalt, alles andere spielt sich dann im Kopf des Zuschauers ab. Er erreicht damit das Maximum an Spannung.
Die modernen Vertreter versuchen mit viel Schockszenen und Blutorgien die Story interessanter zu machen als sie es ist.
Rob Zombie hat glücklicherweise einen sehr eigenartigen Stil, der sehr nahe an der ironischen Parodie angesiedelt ist. Auch die Ausstattung ist überzeugend. Mal schneidet er antiquiert wirkende Schwarz-Weiß-Bilder stakkatoartig zwischen seine realen Sequenzen, dann kreiert Kuriositätenkabinettsartige Jahrmärkte zu einem extrem chaotischen Gruselmikrokosmos.
Trotz dieser schrägen, nicht ganz ernstzunehmenden, augenzwinkernden Machart durchbricht der Film aber immer wieder seine Struktur mit ganz wenig Gespür für Distanz zur Gewalt. So ganz passt das nicht zusammen.
So bleibt der Film zwischen beiden Motiven schwankend und gerät auf seinem Höhepunkt immer mehr zu der ultimativen Übersättigung von einer Disneyartigen Freakshow für sich verirrte Touristen.
FAzit: Der neue Horrorfilm in unserem Jahrzehnt kränkelt etwas und versucht sich an den Ursprüngen zu orientieren. Die meisten Filme verhäddern sich aber in der Überdosis an gezeigter Gewalt und vergessen das Wesentliche. Weniger ist in den meisten Fällen eben mehr....

Wertung: 3 von 10 Punkten