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Donnerstag, 14. August 2025

Final Destination 2


 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: David R. Elis

Kimberley auf der Autobahn...

Nachdem der originelle Horrorfilm "Final Destination" von James Wong bei der Filmkritik und an der Kinokasse gute Erfolge feiern konnte, wurde bereits 3 Jahre später eine Fortsetzung nachgeschoben, bei der David R. Elis (Final Call, Shark Night 3D) Regie führte. Das Drehbuch stammt von J. Mackye Gruber und Eric Bress. Der Film basiert auf einer Geschichte von Gruber, Bress und Jeffrey Reddick.A. J. Cook spielt eine junge Frau, die eine Gruppe von Autofahrern vor einer Massenkarambolage auf der Autobahn rettet, die sie durch eine Vorahnung vorhergesagt hatte.  Er spielte im Inland 46 Millionen US-Dollar und im Ausland 43 Millionen US-Dollar ein und spielte international 90 Millionen US-Dollar ein, bei einem Budget von 26 Millionen US-Dollar.  Er wurde außerdem für vier Preise nominiert, darunter den Saturn Award für den besten Horrorfilm. Die Autobahnszene wurde als "größte Autounfallszene der Filmgeschichte“ bezeichnet und für den MTV Movie Award für die beste Action-Sequenz nominiert. Und tatsächlich ist diese Massenkarambolage eine Sequenz, die sich vielen Zuschauern bleibend im Gedächtnis eingebrannt hat. Ein Jahr nach der Explosion von Flug 180 ist die Studentin Kimberly Corman (A.J. Cook) mit ihren Freunden Shaina (Sarah Carter), Dano (Alejandro Rae) und Frankie (Shaun Sipos)  auf dem Weg nach Daytona Beach, Florida, um dort die Frühlingsferien zu verbringen. Auf der Auffahrt zur U.S. Route 23 hat sie eine Vorahnung einer tödlichen Massenkarambolage, die von einem Holztransporter verursacht wird. Kimberly lässt ihren Wagen stehen und fährt aus. Dadurch verhindert sie, dass acht Personen auf die Route 23 auffahren: den Polizisten Thomas Burke (Michael Landes), den Highschool-Lehrer Eugene Dix (Terence Carson), den Kiffer Rory Peters (Jonathan Cherry), die Geschäftsfrau Kat Jennings (Keegan Connor Crazy), die verwitwete Mutter Nora Carpenter (Lynda Bond) und ihren fünfzehnjährigen Sohn Tim (James Kirk), den Lottogewinner Evan Lewis (David Petkau) und die schwangere Lieferfahrerin Isabella Hudson (Justina Machado). Während Burke Kimberly befragt, kommt es zur Massenkarambolage, und ein Autotransporter kracht in Kimberlys Auto. Shaina, Dano und Frankie kommen ums Leben. Burke zieht Kimberly rechtzeitig aus der Unfallstelle und rettet ihr das Leben. Die Überlebenden kehren in ihre jeweiligen Häuser zurück, wo Evan bei dem Versuch, vor einem Herdbrand in seiner Wohnung zu fliehen, von einer Feuerleiter tödlich aufgespießt wird. Kimberly spürt die Anwesenheit des Todes und sucht Hilfe bei Clear Rivers (Ali Larter), die sich in einer psychiatrischen Klinik vor dem Tod versteckt hat, nachdem Alex Browning von einem herabfallenden Ziegelstein getötet wurde und somit die letzte Überlebende von Flug 180 ist. Clear erzählt Kimberly, dass ihr Überleben den Tod provoziert hat, sie in der Reihenfolge zu töten, in der sie auf Route 23 gestorben wären, kommt aber zu dem Schluss, dass der Tod rückwärts arbeiten muss, da Kimberlys Freunde vor Evan starben, während sie dank Burkes Eingreifen überlebte – anders als in ihrer Vorahnung, dass sie die letzten nach Evan waren. Clear sagt Kimberly außerdem, sie solle nach Omen Ausschau halten und sich selbst retten, und warnt sie, dass Burkes Rettung sie lediglich auf die Liste des Todes nach ihm setzt...







Leider ist das Drehbuch recht schwach und nach dem tollen Einstieg mit dem Massenunfall,  einer der stärksten Einzelszenen aller "Final Destination" Filme, kommt viel Leerlauf im Dialog, der dann immer wieder durch einen obskuren Todesfall unterbrochen wird. Vielleicht sind Filme wie Geschichte und wiederholen sich, zuerst als Tragödie, dann als Farce. Die drastischen Todesarten wirken teilweise wie eine Reihe von Grand-Guignol-Sketches und sorgen bei einigen Zuschauern sicherlich für bösartige Lacher. Ingesamt ist die Reihe aber nichts für zartbesaitete Zuschauer. 










Bewertung: 6 von 10 Punkten. 

Final Destination 3


 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: James Wong

Wendy in der Achterbahn... 

 "Final Destination 3" aus dem Jahr 2006 spielte weltweit 118 Millionen Dollar ein und übertrumpfte das Ergebnis des ersten "Final Destination", der 112 Millionen Dollar Umsatz machte. In beiden Filmen führte James Wong Regie. Der erste Teil thematisierte die Vision eines kommenden Flugzeugunglücks, die dem Passagier Alex Browning vorerst das Leben rettet, weil er (und andere auch) in letzter Sekunden aus dem Flieger steigen. In Teil 2 war es eine verheerende Massenkarambolage auf einem Highway, die die College Studentin Kimberly kurz vor der Auffahrt in einer Art Wachtraum erlebt. Im 3. Teil sieht die High School Absolventin Wendy in ihrer Vorahnung, dass eine Achterbahn, in der sie und ihre Klassenkameraden fahren, entgleisen wird. Obwohl sie einige von ihnen rettet, beginnt der Tod die Jagd auf die Überlebenden. Das Mädchen erkennt, dass Fotos, die sie gemacht hat, Hinweise auf die Todesfälle enthalten. Zusammen mit dem Überlebenden und Freund Kevin Fischer (Merriman) versucht Wendy, dieses Wissen zu nutzen, um die übrigen Überlebenden zu retten und den Plan des Todes zu vereiteln. Während der erste "Final Destination" zu Recht zu einem kleinen Klassiker des Genres wurde, haben zwar alle weiteren Fortsetzungen gute Kasse gemacht. Der Nachteil aber war und ist: Sie sind natürlich durch das immer gleiche Schema vorhersehbar und daher leidet auch der Spannungsbogen. Die Highschool-Schülerin Wendy Christensen (Mary Elizabeth Winstead) besucht mit ihrem Freund Jason Wise (Jesse Moss), Jasons bestem Freund Kevin Fischer (Ryan Merriman), dessen Freundin Carrie Dreyer (Gina Holden) und weiteren Klassenkameraden einen Vergnügungspark in Pennsylvania, um ihren Abschluss zu feiern. Als sie die Achterbahn Devil's Flight besteigen, hat Wendy eine Vorahnung einer Kettenreaktion, die die Achterbahn entgleisen lässt und alle tötet. Sie überredet Kevin, ihre besten Freunde Ashley Freund (Chelan Simmons) und Ashlyn Halperin (Crystal Lowe), den ehemaligen Schüler Frankie Cheeks (Sam Easton), den Sportler Lewis Romero (Texas Battle) und das Gothic-Paar Ian McKinley (Kris Lemche) und Erin Ulmer (Alexz Johnson) den Park zu verlassen, scheitert jedoch bei der Rettung von Jason und Carrie, die bei der anschließenden Entgleisung ums Leben kommen. Wochen später erzählt Kevin Wendy von seiner Entdeckung des Visionärs Alex Browning und sechs weiteren Personen aus Brownings Highschool, die der Explosion von Flug 180 entkommen waren. Infolgedessen verfolgte sie der Tod in der Reihenfolge, in der sie bei der Explosion umgekommen wären. Natürlich wartet der Tod schon an der nächsten Ecke...









Die Formel des Films ist ja denkbar einfach. Als Einleitung wird eine Katastrophe präsentiert, dann kommen die Überlebenden auf den Trichter, dass der Tod sich nicht austricksen lässt und zwischen den zu vernachlässigenden Dialogen und Handlungspausen werden drastische Todesarten aus dem Ärmel geschüttelt. Die Szenen im Solarium und mit dem Nagelschussgerät wurden als die besten Todessequenzen des Films und der Reihe hervorgehoben. Die Hauptfigur Wendy wird von er vielversprechenden jungen Darstellerin Mary Elizabeth Winstead gespielt, die emotional und glaubwürdig agiert. 





Bewertung:  6,5 von 10 Punkten. 

Freitag, 4. Juli 2025

Final Destination 6 - Bloodlines


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Zach Lipovsky und Adam Stein

Blutlinien...

Inzwischen gibt es fünf Fortsetzungen zum 2000er Erfolgshorrorfilm "Final Destination" von James Wong, der damals 112 Millionen Dollar einspielte. "Final Destination 2" kam auf 90 Millionen Dollar Umsatz und Teil 3 steigerte dies auf 118 Millionen Dollar. Wobei die Originalität des Erstlings leider merklich auf der Strecke blieb. Zu sehr ahmten die Fortsetzungen den sehr gelungenen Erstling nach, ohne innovative Wege zu gehen. 2009 kam "Final Destination 4" auf 187 Millionen Dollar Einspielergebnis, der fünfte Teil aus dem Jahr 2011 konnte 157 Millionen Dollar einspielen. Diese Ergebnisse sind im Horrorgenre alle sehr gut - die Wartezeit auf Teil 6 hat sich auch gelohnt, denn "Final Destination Bloodlines" ist nicht nur besser als die meisten vorherigen Folgen - er hat auch mit 283 Millionen Dollar ein neues Umsatzhoch erreicht. Damit liegt der Film bisher auf Platz 10 der erfolgreichsten Filme 2025. In Deutschland konnte er ca. 660.000 Besucher verzeichnen.  Teil 1 ist noch allgegenwärtig:  Da ging es um den Highschool-Schüler Alex Browning (Devon Sawa), der mit seinen Klassenkameraden den Volée-Airlines-Flug 180 für einen Ausflug nach Paris besteigt. Vor dem Abheben hat Alex eine Vorahnung, dass das Flugzeug mitten in der Luft explodieren und alle Insassen töten wird. Als sich die Ereignisse aus seiner Vision in der Realität wiederholen, gerät er in Panik und es kommt zu einer Schlägerei, bei der mehrere Passagiere zurückbleiben. Doch der Tod will die Leute nicht am Leben lassen. Bei "Final Destination Bloodlines" führten Zach Lipovsky und Adam Stein nach dem Drehbuch von Guy Busick und Lori Evans Taylor  Regie. In diesem sechsten Teil der Final Destination-Reihe spielt Kaitlyn Santa Juana eine Studentin, die von ihrer sterbenden Großmutter Visionen einer früheren Vorahnung erbt, die 1969 einen tödlichen Bauschaden verhinderte. Daraufhin wird sie gewarnt, dass ihre Familie dem Tod nahe ist. Die Story beinhaltet eine gewissen Neuinterpretation des bekanntenDie College-Studentin Stefani Reyes (Kaitlin Santa Juana) wird von wiederkehrenden Albträumen geplagt, in denen ihre Großeltern mütterlicherseits, Iris (Brec Bassinger) und Paul Campbell (Max Lloyd Jones), 1969 bei der Eröffnung des Sky View, eines Restaurant-Hochhauses, sterben, nachdem das Gebäude mitsamt allen darin befindlichen Personen bei einem tödlichen Unfall in ihrer New Yorker Heimatstadt Cloverdale einstürzte. Obwohl sie weiß, dass der Turm nie eingestürzt ist, weil er ohne Zwischenfälle abgerissen wurde, kehrt sie auf der Suche nach Antworten nach Hause zurück und wird von ihrem Vater Marty (Tinpo Lee) und ihrem jüngeren Bruder Charlie (Teo Briones) begrüßt. Die Geschwister besuchen ihren Onkel Howard (Alex Zahara), ihre Tante Brenda (April Telek) und ihre Cousins ​​Erik (Richard Harmon), Julia (Anna Lore) und Bobby (Owen Patrick Joyner). Als Stefani Howard nach Iris fragt, erklärt er, dass Iris ihn und Stefanis Mutter Darlene (Rya Kihlstedt) einer überfürsorglichen und isolierten Erziehung unterzogen hat, was dazu führte, dass ihr die Kinder weggenommen wurden. Das Trauma veranlasste Darlene, ihre eigene Familie zu verlassen. Brenda hilft Stefani, Briefe von Iris zu finden, die sie zu einer befestigten Hütte führen, in der die krebskranke Iris (Gabrielle Rose) nun lebt. Iris erklärt Stefani, dass ihre Albträume ihre Vorahnung waren. Sie warnte die Besucher des Turms und verhinderte nach Erhalt der Vorwarnung dessen Einsturz, was zu seiner Schließung führte. Sie durchkreuzte jedoch den Plan des Todes. Der Tod begann, die Überlebenden in der Reihenfolge zu töten, in der sie im Sky View gestorben wären, zusammen mit ihren jeweiligen Nachkommen. Nach Pauls Tod dokumentierte Iris die Taten des Todes, bis sie an Krebs erkrankte. Stefanis Albträume begannen sich zu manifestieren. Doch auf Stefani wirkt dies zunächst alles sehr verstörend. Aber bald zeigt sich, dass der Tod in der Familie allgegenwärtig ist....






"Bloodlines" fügt dem gruseligen Skelett der Mythologie von "Final Destination "einige überraschende emotionale Ebenen hinzu, setzt grausige Szenen auf geniale Weise mit Präzision um und verwandelt drohendes Unheil in unerhörten. aber mulmigen Galgenhumor. Dabei erweist sich die Story als clever, unvorhersehbar und unterhaltsam. Dabei ist die Eröffnungssequenz im Aussichts- und Restaurantturm Skyview Tower besonders effektiv inszeniert und die Schlußeinstellung ist enorm fies - genau wie die Fans dieser Reihe es lieben. 






Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

Freitag, 22. November 2013

Final Destination

























Regie: James Wong

Verhängnisvoller Flug des Todes...


Was im Jahr 2000 als "Final Destination" begann, hat sich inzwischen zur beliebten Horrorkinoserie entwickelt und es ist gut möglich, dass die Reihe mit einem Ausflug ins Mittelalter erweitert wird - auch in diesem geplanten 6. Teil entwischen einige junge Leute dem Tod, der sie holen wollte und nun müssen sie der Reihe nach wieder sterben, wie es sich gehört und das Schicksal es vorgesehen hat.
Nach dem verheerenden Flugzeugabsturz einer Boeing 747 vor Long Island im Originalfilm folgten ein Massencarcrash, eine Achterbahnkatastrophe, ein Autorennen, dass zum Inferno wird sowie ein Brückeneinsturz. Natürlich funktioniert das Schema seit Teil 3 zwar nur noch dürftig, weil alles so vorhersehbar ist, aber der Erstling von James Wong hat den Teenie-Horrorfilm mit einer rechten Menge an Innovation und Orginalität angereichert und brachte in der Nachfolge noch einen fast gleich guten 2. Teil zustande. Regie der Fortsetzung führte David R. Elis. 2001 wurde "Final Destination" mit dem Saturn Award als bester Horrorfilm ausgezeichnet und Hauptdarsteller Devon Sawa erhielt einen Preis als bester Nachwuchsdarsteller.
Er spielt den jungen Alex Chance Browning, der mit seinen 40 Schulkameraden und 4 seiner Lehrer am Flughafen eincheckt, das Ziel ist Paris. Während er bereits seinen Platz eingenommen hat, hebt die Maschine ab und dann geschieht die unfassbare Katastrophe, dass das Flugzeug während der Startphase explodiert. Kreisch...ich sterbe. Doch Alex hat dies alles nur in einem Sekundenschlaf geträumt - er wird von zwei seiner Mitschülerinnen geweckt, die ihn danach fragen, ob er den Platz tauschen könnte. Hilfe, das kam doch auch im Traum vor....nun nimmt Alex seinen Traum als Blick in die Zukunft wahr, er versucht seine Mitschüler dazu zu bringen mit ihm das Flugzeug zu verlassen. Doch das irritiert alle, es kommt sogar zum Streit und schon werden 7 Personen rausbefördert. Dann geschieht das Unglaubliche...die Maschine explodiert und die Überlebenden Clear Rivers (Ali Larter), Carter Horton (Kerr Smith), Terry Chaney (Amanda Detmer), Billy Hitchcock (Seann William Scott), Todd Wagner (Chad E. Donella) und Valerie Lewton (Kristen Cloke) , aber auch Hellseher Alex sind ab jetzt auf einer Todesliste, die der Tod selbst diktiert hat. Er will sie alle holen...


 Und dies geschieht ziemlich kurzweilig und ist durchgehend spannend. Natürlich ist die Story kalkuliert, aber phantasievoll werden die Todesarten zelebriert, die für die Protagonisten ausgewählt wurden - dieses Schema wurde bei allen Fortsetzungen so beibehalten, hat sich aber irgendwann weitestgehend abgenutzt. 

Bewertung: 8 von 10 Punkten.