Posts mit dem Label Geister werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geister werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 19. November 2025

Ex-Huma


 

 

 

 

 

 

 

 

Regie:  Jang Jae-hyun

Das Grab...

Jang-Jae-hyun ist der Regisseur des südkoreanischen Horrorfilms "Exhuma" aus dem Jahr 2024. Er schrieb auch das Drehbuch zum Film. Die Handlung selbst ist sehr originell, Die renommierte koreanische Schamanin Hwa-rim (Kim Go-eun) und ihr Schützling Bong-gil (Lee Do-hyun) werden von einer wohlhabenden koreanisch-amerikanischen Familie aus der Immobilienbranche beauftragt, die mysteriöse Krankheit ihres neugeborenen Sohnes aufzuklären. Hwa-rim entdeckt, dass es sich um einen "Grabruf“ handelt, den rachsüchtigen Geist eines Vorfahren, der die Familie heimsucht. Familienoberhaupt Park Ji-Yong (Kim Jae-cheol) vertraut ihnen die Verlegung des Grabes an, um den Geist seines Großvaters zu besänftigen. Hwa-rim rekrutiert Kollegen, den Feng-Shui-Meister und Geomanten Kim Sang-deok (Choi-Min-Sik) sowie den Bestatter Yeong-geun (Yoo Hae-jin), denen sie eine hohe Belohnung von 500.000 US-Dollar verspricht, insbesondere Sang-deok, der dringend Geld für die Hochzeit seiner Tochter benötigt. Sang-deok hat sich auf den Verkauf von Grabstätten für Wohlhabende spezialisiert, während Yeong-geun ein Bestattungsinstitut besitzt. Bei ihrer ersten Begegnung mit Ji-yong wird Sang-deok misstrauisch, als dieser darauf besteht, das Grab in einem abgelegenen Berggebiet nahe der nordkoreanischen Grenze einzuäschern. Sang-deok zögert, da er eine unheilvolle Energie spürt, doch Ji-yong überzeugt ihn, es sich noch einmal zu überlegen, indem er ihm die doppelte Bezahlung anbietet. Hwa-rim hingegen überzeugt sie, dass sie während der Ausgrabung ein Ritual durchführen kann, um den Fluch abzuwenden. Ji-yong erzählt ihnen von einem berühmten Mönch namens Gisune, der, um Grabräuber zu besänftigen, den Grabplatz seines Großvaters zur Verfügung stellte. Hwa-rim und Bong-gil führen das Ritual durch, und die Ausgrabung verläuft reibungslos. Doch beim Aufräumen trennt einer der Totengräber den Kopf einer Schlange mit Menschenkopf ab, was ein böses Omen und Regen auslöst. Yeong-geun besteht darauf, den Sarg nach dem Ende des Regens einzuäschern, und sie lagern ihn in einem nahegelegenen Krankenhaus ein. Der örtliche Friedhofswärter der Gerüchte über einen Schatz im Grab hört, öffnet gierig den Sarg und befreit so versehentlich das rachsüchtige Wesen darin – Ji-yongs Großvater. Das Wesen trachtet nach seiner Blutlinie und tötet Ji-yongs Eltern und Ji-yong selbst. Der Großvater, der während der Kolonialzeit mit dem kaiserlichen Japan kollaboriert hatte, wird durch seine unsachgemäße Bestattung gequält. Sang-deok verbrennt den Sarg, bevor das Wesen das Baby töten kann, und bricht so den Fluch. Monate später berichtet Yeong-geun Sang-deok von einem Totengräber, der nach dem Töten der Schlange verstört ist. Er kehrt zum Grab zurück und entdeckt den Kopf der "Schlange“ sowie eine zweite Grabstätte für einen über zwei Meter langen, stehenden Sarg. Er bittet Hwa-rim, Bong-gil und Yeong-geun um Hilfe, um den Sarg zu beseitigen. Die vier graben das Grab aus und rasten in einem Tempel, wo Hwa-rim von Gisune erfährt, der sich als mächtiger japanischer Schamane namens Murayama Junji (Kim Min-Yon) mit dem Beinamen „Der Fuchs“ entpuppt. Das Böse wurde freigesetzt...  







Der Film enthält Szenen, die die japanische Besatzung Koreas kritisieren. Die Aufdeckung des Fluchs wird mit der Aufarbeitung der koreanischen Vergangenheit verknüpft.Die Leistung der Darsteller sind sehr ansprechend, die vier Hauptdarsteller liefern eine starke Performance ab und tragen so zum immersiven Erlebnis bei.  Die Geschichte  besteht aus Jangs sorgfältigen Bemühungen, hyperrealistische, detaillierte Szenen des koreanischen Schamanismus darzustellen – wie etwa die traditionelle Exhumierung und die Eingeweiderituale zur Besänftigung ruheloser Geister. Jae-hyun Jang verbindet auf spannende Weise introspektive kulturelle und historische Themen mit gruseligen, blutigen und atmosphärischen Horror-Thrillern.







Bewertung:7,5 von 10 Punkten.  

 

Samstag, 8. November 2025

Lottergeist Beetlejuice


 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Tim Burton

Geister im Haus...

Tim Burtons 1988 entstandener Geisterhausfilm "Beetlejuice" ist ein typischer Vertreter seiner Dekade. Er war ein riesiger Kassenerfolg der ca. 85 Millionen Dollar einspielte und schaffte es dadurch ganz knapp in den Top 10 der Kinojahrescharts zu landen.  Die Handlung dreht sich um Adam und Barbara Maitland, ein kürzlich verstorbenes Ehepaar. Als Geister dürfen sie ihr Haus nicht verlassen. Sie kontaktieren Betelgeuse, einen zwielichtigen „Bio-Exorzisten“, um die neuen Bewohner des Hauses zu vertreiben. Der Film verwendet prominent Musik aus Harry Belafontes Alben „Calypso“ und „Jump Up Calypso“. In Winter River, Connecticut verbringen Adam (Alec Baldwin) und Barbara Maitland (Geena Davies) ihren Urlaub damit, ihr großes Landhaus einzurichten, das ihnen die örtliche Maklerin Jane Butterfield (Annie McEnroe) ständig zum Verkauf anbietet. Adam baut als Hobby auf dem Dachboden ein maßstabsgetreues Modell der Stadt. Auf der Heimfahrt stürzt ihr Auto von einer Brücke in den Fluss. Barbara und Adam erreichen ihr Zuhause, können sich aber nicht erinnern, wie sie dorthin gekommen sind. Als Adam das Haus verlassen will, betritt er Saturn, eine surreale, wüstenartige Landschaft, bevölkert von riesigen Sandwürmern. Die Begegnung dauert nur wenige Sekunden, doch nachdem Barbara ihn rettet, erzählt sie ihm, dass er zwei Stunden lang verschwunden war. Nachdem sie ein Handbuch für kürzlich Verstorbene gefunden und bemerkt haben, dass sie keine Spiegelbilder mehr haben, erkennen die beiden, dass sie im Fluss ertrunken sind und nun als Geister umherirren. Das Haus wird an den New Yorker Immobilienentwickler Charles Deetz (Jeffrey Jones) und seine zweite Frau Delia (Catherine O´Hara), eine talentlose Bildhauerin, verkauft. Charles’ jugendliche Goth-Tochter Lydia (Winona Ryder) lebt bei ihnen. Unter der Anleitung des Innenarchitekten Otho Fenlock (Glenn Shandix) beginnt Delia, das Haus im Stil der Postmoderne zu renovieren. Während die Maitlands im Handbuch nachschlagen, wie man die Deetzes vertreiben kann, stoßen sie auf eine Anzeige für „Betelgeuse“ (Michael Keaton). Den Anweisungen des Handbuchs folgend, gelangen sie in einen jenseitigen Warteraum voller anderer gequälter Seelen. Nachdem sie sich durch die komplizierte Bürokratie des Jenseits gekämpft haben, kehren die Maitlands nach Hause zurück und stellen fest, dass drei Monate vergangen sind und das Haus komplett umgestaltet wurde. Ihre Sozialarbeiterin Juno (Silvia Sydney) erscheint und erklärt ihnen, dass sie 125 Jahre in ihrem Haus bleiben müssen, bevor sie „weiterziehen“ können. Gleichzeitig rät sie ihnen dringend davon ab, Betelgeuse, ihren ehemaligen Assistenten und jetzigen freiberuflichen „Bio-Exorzisten“, zu kontaktieren, um die Deetzes zu vertreiben. Betelgeuse kann nur durch dreimaliges Aussprechen seines Namens herbeigerufen werden. Juno empfiehlt den Maitlands, die Deetzes selbst heimzusuchen. Adam und Barbara sind für Charles und Delia unsichtbar, was ihre Schreckversuche vereitelt. Lydia hingegen kann sie sehen, was sie ihrer besonderen Natur zuschreibt. Die Maitlands beschwören Betelgeuse und werden in das Modell versetzt. Betelgeuses grobes und morbides Auftreten ist abstoßend, und sie verlassen das Modell. Während eines Abendessens ergreifen die Maitlands Besitz von Charles, Delia und ihren wohlhabenden Freunden.... 









Tim Burtons erster Spielfilm war der 1985 entstandene Film Pee-Wee´s irre Abenteuer. Mit "Beetlejuice" gelang ihm der Durchbruch. Es folgten Klassiker wie "Batman", "Edward mit den Scherenhänden", "Mars Attacks", "Ed Wood", "Sleepy Hollow", ""Sweeney Todd" oder "Frankenweenie". Der Film ist ein schaurig-komischer Spass für die geanze Familie und Hauptdarsteller Michael Keaton ist so markant, dass er in Erinnerung blieb, obwohl er nur 17 Minuten Filmpräsenz hatte. Für das beste Makeup gab es 1988 sogar den begehrten Oscar. 









Bewertung: 8 von 10 Punkten.  

Samstag, 25. Oktober 2025

Das Haus auf dem Geisterhügel


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: William Castle

Die Nacht im Geisterhaus... 

Nach der Gründug einer eigenen Produktionsfirma entschied sich Regisseur und Produzent William Castle vornehmlich auf das Horrorgenre. Seine Filme peppte er mit Werbegimmick auf, was sein Markenzeichen wurde und was die Filme auch einzigartig machten. Zum Beispiel gab es eine Lebensversicheng über 1.000 Dollar, für den Fall, dass ein Zuschauer an Todesangst sterben würde. Bei einem weiteren Film erhielten die Zuschauer eine spezielle Brille, die monsterhafte Gestalten ausblendeten. In "the Tingler" flüchtet ein wurmartiges Monster, worauf in den Kinos wurmartige Puppen von Statisten in den Zuschauerraum geworfen wurden. Öfters kamen beleuchtete Skelette während der Filmaufführung zum Einsatz.  Vincent Price spielt in dem 1959 realisierten "Haus auf dem Geisterhügel" den exzentrischen Millionär Frederick Loren, der zusammen mit seiner Frau Annabelle fünf Personen zu einer "Spukhaus“-Party in sein Haus eingeladen hat. Wer eine Nacht im Haus bleibt, verdient 10.000 Dollar. Im Laufe der Nacht werden die Gäste mit einer Reihe von Schrecken im Haus gefangen gehalten. Der Film verwendet viele Requisiten aus Spukhäusern, um Angst und Schrecken zu erzeugen. Der Millionär Frederick Loren lädt fünf Personen zu einer Party für seine vierte Frau Annabelle (Carol Ohmart) in ein angeblich von ihm gemietetes Spukhaus ein. Er verspricht jedem Gast 10.000 Dollar unter der Bedingung, dass sie die ganze Nacht im Haus bleiben, nachdem die Türen um Mitternacht verschlossen, alle Fenster verriegelt und Telefone und Radios verboten wurden. Die Gäste sind Testpilot Lance Schroeder (Richard Long)  , Zeitungskolumnistin Ruth Bridges (Julie Mitchum), Psychiater Dr. David Trent (Alan Marshal), Nora Manning (Carolyn Craig), die für eine von Lorens Firmen arbeitet, und der Hausbesitzer Watson Pritchard (Elisha Cook jr) . Alle sind den Lorens und einander fremd. Die Lorens haben ein angespanntes Verhältnis. Frederick ist überzeugt, dass Annabelle versucht hat, ihn zu vergiften, um an seinen Reichtum zu kommen, was Annabelle bestreitet und seinen Verdacht auf Paranoia und Eifersucht zurückführt. Watson glaubt, dass das Haus tatsächlich von den Geistern der dort Ermordeten heimgesucht wird, darunter auch von seinem eigenen Bruder. Er behauptet, dort schon einmal übernachtet zu haben und seit "fast tot“ gewesen, als er am nächsten Morgen aufgefunden wurde. Er führt durch das Haus und zeigt einen Säurebehälter im Keller, mit dem ein früherer Bewohner seine Frau getötet hatte. Als Lance und Nora zurückbleiben, um den Keller weiter zu erkunden, wird Lance in einem leeren Raum eingesperrt und auf den Kopf geschlagen, während Nora von einem Geist konfrontiert wird. Annabelle warnt Lance unter vier Augen, dass ihr Mann etwas plant und sie ihn verdächtigt, seine zweite und dritte Frau nach dem Verschwinden seiner ersten Frau ermordet zu haben. Die Gäste erfahren unten die Regeln der Party und erhalten jeweils eine Waffe zum Schutz. Nach weiteren Erscheinungen beschließt Nora, nicht zu bleiben, doch die Hausmeister schließen die Türen fünf Minuten früher ab und nehmen den Gästen diese Möglichkeit. Als Lance und David einen Schrei hören, finden sie Annabelles Leiche, die aufgehängt ist, um zu suggerieren, dass sie sich erhängt hat. Das Fehlen einer Sitzstange weckt jedoch sofort Mordverdacht.... 








Wirklich spannend und gruselig ist "Das Haus auf dem Geisterhügel" (House on Haunted Hill) nun wirklich nicht, zumal er sich genüsslich an den Klischees des Genres amüsiert und orientiert. Allerdings ist das Ensemble sichtlich mit viel Engagment bei der Sache. Der Film spielte Dutzendfache seines Budget wieder ein. 








Bewertung: 6 von 10 Punkten.