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Samstag, 31. Dezember 2022

The Lost Boys


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Joel Schumacher 

Vampire in der Stadt...

 n den 80er Jahren tauchten in der Kinolandschaft vermehrt jugendliche Helden auf. Die Produzenten erkannten das Potential eines sehr jungen Publikums und so wurden neue Gesichter etabliert, mit denen sich die Kids und Teenager in dieser Dekade gut identifizieren konnten. Diese neue Schauspielergeneration wurde dann irgendwann mit dem Begriff "Brat Pack" zusammengefasst, denn viele dieser Akteure (Emilio Estevez, Anthony Michael Hall, Andrew McCarty, Judd Nelson, Molly Ringwald, Rob Lowe, Ally Sheedy, Matthew Broderick, Patrick Swayze, Lea Thompson, Kevin Bacon, Kiefer Sutherland, Jennifer Grey, Mary Stewart Masterson, Jamie Gertz) spielten gemeinsam in den gleichen Filmen und bildeten auch dort eine "Clique". In den meisten Filmen wurde die Teenager Romanze beschrieben, es gab jedoch auch Ausnahmen von dieser Regel: Im Western "Young Guns" spielten einige Jungs des Brat Packs schießwütige Outlaws und im 1987 entstanden "The lost Boys" mussten jugendliche Helden gegen sehr junge Vampire kämpfen. Joel Schumacher, der zuvor mit einigen dieser Schauspieler den Jugendfilm "St. Elmos Fire" drehte, wagte sich an den Horrorvertreter, den er jedoch mit ziemlich viel Witz und flotten Sprüchen auflockerte. Lucy Emerson (Diane Wiest) zieht mit ihren beiden Jungs Michael (Jason Patric) und Sam (Corey Haim) nach Santa Clara, Kalifornien - ein kleiner Ort (fiktiv), der natürlich am Strand liegt. Der Vater hat die Familie verlassen, nun haben
sich die Drei bei ihrem exzentrischen Großvater (Barnard Hughes) einquartiert. Lucy hat Glück, sie wird von Max Lawrence (Edward Herrmann) als Mitarbeiterin für seine Videothek eingestellt. Der Junggeselle ist darüberhinaus von Lucy sehr angetan. Auch Michael erkundet seine Umgebung und während eines Rockkonzerts entdeckt er die hübsche Star (Jamie Gertz) im Publikum, das Mädchen macht ihm schöne Augen. Doch solo ist Star wahrscheinlich nicht, denn sie gehört zu David Powers (Kiefer Sutherland), dem mysteriösen wie charsmatischen Anführer einer jugendlichen Biker Gang (Brooke McCarter, Billy Wirth und Alex Winter). Derweil macht Brüderchen Sam Bekanntschaft mit den beiden Frog Gebrüder (Corey Feldman und Jamison Newlander), die dem verdutzten Sam weißmachen wollen, dass es in der Stadt von Blutsaugern nur so wimmelt. Sie geben ihm ein Comic zum Lesen, dass ihm vielleicht das Leben retten wird...




Mit "The lost Boys" inszenierte Schumacher einen gelungenen Unterhaltungsfilm, der ein bisschen Horror bietet, bei dem aber der Spassfaktor eindeutig überwiegt. Neben den Brat Pack Nachwuchsdarstellern setzten die Macher auf noch jüngere Gesichter und die beiden Coreys (Feldman und Haim) wurden ebenfalls beliebte Teeniestars. Feldman drehte später Komödien wie "Meine teuflischen Nachbarn" oder "Daddy Cadillac". Corey Haim war auch in "Daddys Cadillac" Feldmans Filmpartner. Leider verstarb der Schauspieler 2010 im Alter von 39 Jahren an den Spätfolgen seiner Drogensucht, mit der er seit den frühen 90ern zu kämpfen hatte und die er nie wieder loswerden sollte.




Bewertung: 7 von 10 Punkten.

Montag, 23. Juni 2014

Freitag, der 13. - Das letzte Kapitel (Teil 4)

























Regie: Joseph Zito

Jason lebt und lebt und lebt...

Die Handlung ist in der "Freitag, der 13. Reihe" immer in etwas die selbe. Der psychopathische Serienmörder Jason Voorhees (Ted White) hat überlebt und treibt seit seinem Ableben als kleiner Junge im Wald rund um den Crystal Lake sein Unwesen. Dabei wurde er im ersten Teil von anderen Kindern im Feriencamp in den See getrieben und ertrank scheinbar. Die traumatisierte Mutter rächte sich in der Folgezeit an den Bewohnern des Camps, weil sie nicht auf ihren Sprössling aufgepasst hatten. Das Bild am Schluß des Films zeigt aber einen im See auferstandenen Jason. Dieser killt durch Teil 2 und 3, beide von Steve Miner inszeniert und so war es durch den Erfolg der drei ersten Filme klar, dass 1984 noch einmal ein Nachschlag inszeniert wurde. Der Titel "The Final Chapter" lässt den Schluß zu, dass die Macher die Reihe damit beenden wollten. Doch das Einspielergebnis von 32 Millionen Dollar - verglichen mit den niedrigen Produktionskosten von gerade mal 1,8 Millionen Dollar - liess die Produzenten jubeln und so gabs schon ein Jahr später "The New Beginning".  Bereits im 3. Teil bekam Jason statt des weißen Sacks eine schicke Hockey-Maske, die zu seinem Markenzeichen wurde. Mit dieser Maske darf er nun im 4. Teil (der genau wie der 3. Teil in Deutschland beschlagnahmt wurde) wieder widerliche Morde absolvieren. Diese Szenen sind zum Teil sehr heftig. Aber zuerst einmal wird Jason ins Leichenschauhaus gefahren, wo er es aber nicht lange aushält und auf seinem Weg nach draussen - in bekannte Gefilde - einen Arzt und eine Krankenschwester tötet. Dort am Crystal Lake sind wieder mal einige Teenies angelangt, die dort ein schöne Zeit verbringen wollen. Es sind dies Rob Dier (Erich Anderson), Jimmy (Crispin Clover), Paul (Clyde Hayes), Sara (Barbara Howard), Ted (Lawrence Monoson), Samantha (Judith Aronson), Tina (Camille More) und Terri (Carey More). Gegenüber gibts noch mehr potentielle Opfer für Jason, es handelt sich um die Familie Jarvis: Mutter Jarvis (Joan Freeman), Trisha (Kimberly Beck) und Tommy Jarvis (Corey Feldman). Auch Doug (Peter Barton) kommt noch ins Geschehen. Somit kann es losgehen, das akkordmässige Abschlachten...

Natürlich reicht keiner der Nachfolger an den Erstling von Sean S. Cunningham heran, aber die Fortsetzungen können sich als nette Slasherkost durchaus sehen lassen. So auch dieser 4. Teil, der vor allem durch sein Ende und durch Corey Feldman in Erinnerung bleibt. Ansonsten bleibt alles wie gehabt.

Bewertung: 7 von 10 Punkten.