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Dienstag, 17. Februar 2026

Dracula - Die Auferstehung (Luc Besson)










Regie: Luc Besson

Der Fluch der Unsterblichkeit...

Das Boxoffice Ergebnis von "Dracula - Die Auferstehung" war mit etwas mehr als 35 Millionen Dollar eher ernüchternd, da das Budget für den Film deutlich höher war. Man erinnert sich bei Luc Bessons Version auch sehr an "Bram Stokers Dracula" von Francis Ford Coppola, der bei vielen Kritikern als beste Adaption des Romans von Bram Stoker angesehen wird. Überzeugend war die Vorstellung von Bela Lugosi in den 30er Jahren und Christopher Lee begeisterte mit seiner Interpretation des Obervampirs in seinen vielen Hammer Filmen bis heute die Filmfans aus aller Welt. Auch Frank Langella fand seine Anhänger, Gary Oldman in Coppolas Version war ebenfalls eine Bereicherung für die Freunde des Vampirfilms. Auch wenn Max Streck, Klaus Kinski und Bill Skarsgaard den Grafen Orlok spielten, so ist diese Figur doch enorm mit Dracula verwandt, da sich auch diese Verfilmungen stark an dem Dracula Roman von Bram Stoker orientierten. In Luc Bessons Film spielt Caleb Landry Jones den Prinz Vlad, der sich von der Kirche abwendet und er ist in dieser Rolle sehr überzeugend. Dieser Prinz Wladimir von der Walachei wendet sich nach dem Tod seiner Frau Elisabeta (Zoe Bleu Sidel, ebenfalls sehr überzeugend in ihrer Doppelrolle) in einer Schlacht gegen die Osmanen von Gott ab und wird zu Dracula. Jahrhundertelang versucht Dracula, die Reinkarnation seiner Frau zu finden. Er erschafft vampirische Gehilfen, die ihm bei der Suche helfen sollen, und entwickelt ein Parfüm, das Frauen anlocken soll. Vierhundert Jahre später, im Jahr 1889, entdeckt Dracula während der Verhandlungen über ein Immobiliengeschäft mit dem Pariser Anwalt Jonathan Harker (Ewens Abid) dass Harkers Verlobte Mina (Zoe Bleu Sidel) die gesuchte Reinkarnation ist. Nachdem er Harker mit seinen Gargoyles-Gefolgsleuten in seinem Schloss gefangen hält, stärkt sich Dracula mit dem Blut von Nonnen und reist rechtzeitig zum hundertjährigen Jubiläum der Französischen Revolution nach Paris. Mithilfe von Maria (einer seiner vampirischen Anhängerinnen, gespielt von Matilda de Angelis) spürt Dracula Mina auf. Er beschließt, das Parfüm zu zerstören, doch sein Versuch, Minas Erinnerungen an ihr früheres Leben als Elisabeta auf natürliche Weise zu erwecken, scheitert. Schließlich bringt er sie zurück in die Walachei, wo sie ihn anfleht, sie in einen Vampir zu verwandeln, damit sie ewig an seiner Seite leben kann. Harker entkommt und sucht einen okkulten Priester (Christoph Waltz), einen Arzt (Guillome de Tonqudec) und dessem jungen Gehilfen (Raphael Luce) auf, die eine Untersuchung durchführen, um Dracula zu finden und zu töten. Sie belagern Draculas Schloss. Während der Schlacht stellt sich der Priester Dracula entgegen und mahnt ihn zur Umkehr, da er Mina sonst der ewigen Verdammnis ausliefern würde. Dracula lässt sich vom Priester pfählen und zerfällt in Minas Armen, nachdem er ihr seine Liebe gestanden hat...










Luc Besson wählt eindringliche Bilder, die Optik und die Ausstattung sind gut gelungen. Für die Kameraarbeit war Colin Wandersman zuständig. Es herrscht ein ähnlich markanter Stil vor wie auch bei Robert Eggers Neuverfilmung von "Nosferatu". Die besten Szenen hat tatsächlich Caleb Landry Jones, der unter der verrunzelten Maske und einer dicken Make Up Schicht Schmerz und Trauer sichtbar macht. Eher übertrieben sind die extremen sexuellen Gelüste, die eine Vampir-Adeptin an den Tag legt - das ist schon sexualisiertes Overacting und sehr unpassend. Das wirkt aufgesetzt und dies trifft für manch andere Szene zu. Immerhin bereichert Luc Besson durch eigene Ideen, wie beispielsweise den fast schon putzigen Mini-Gargoyles, seine Version und entfernt sich manchmal vom Vorbild, das Coppola jahrzehnte zuvor schuf. Der stellenweise uneinheitliche Tonfall hindert den Film vielleicht daran, genreprägende Größe zu erreichen. Christoph Waltz von vielen Kritikern gelobt, halte ich jedoch für eine echte Fehlbesetzung. Er wirkt mir zu wenig echt mit seiner Ironie und dem offensichtlichen Augenzwinkern, die seine Figur inne hat. 










Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

Sonntag, 12. Oktober 2025

Renfield


 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Chris McKay 

Toxische Beziehung...

Die Horrrorkomödie "Renfield" von Chris McKay aus dem Jahr 2023 hatte es an den Kinokasse sehr schwer. Der Film kostete ca 65 Millionen Dollar (was man nicht unbedingt sieht), machte allerdings nur einen Umsatz von 27 Millionen Dollar. Auch in Deutschland waren die Kino-Zuschauerzahlen sehr schwach.  Dabei hat Drehbuchautor Ryan Ridley sehr viele neue Ideen in den bekannten Dracula Stoff von Bram Stoker integriert. Auch die Romanfigur "Renfield" wurde für den Film verjüngt. Von 59 Jahren (im Roman) zu einem jungen Mann, der von dem 36jährigen Nicholas Hoult gespielt wird.  Tatsächlich gibt es eine Diagnose namens RENFIELD Syndrom. Das Renfield-Syndrom, auch bekannt als klinischer Vampirismus, ist eine seltene psychiatrische Erkrankung, bei der eine Person eine starke Faszination dafür hat, Blut zu trinken oder sich für einen Vampir zu halten. Dieses Syndrom ist nach Romanfigur benannt worden, der lebende Insekten verzehrt, um dadurch ihre Lebenskraft zu gewinnen.   Im frühen 20. Jahrhundert trifft der transsilvanische Vampir Graf Dracula (Nicolas Cage) den englischen Anwalt R. M. Renfield (Nicholas Hoult). Renfield hofft, einen Grundstücksdeal vermitteln zu können, und nachdem er sich als nützlicher Assistent erwiesen hat, wird er schließlich Draculas Vertrauter, was ihm Unsterblichkeit sowie übernatürliche Stärke und Geschwindigkeit verleiht, wenn er Insekten verzehrt. Neunzig Jahre später hat Renfield es satt, Dracula Opfer zu bringen und von ihm misshandelt zu werden. Kürzlich hatten sie eine knappe Begegnung mit Vampirjägern, die den Grafen beinahe getötet hätten. Deshalb ziehen die beiden nach New Orleans, um sich zu erholen. Dort entdeckt Renfield eine Selbsthilfegruppe mit 12 Schritten für Menschen in co-abhängigen Beziehungen. Er spürt einen der gewalttätigen Liebhaber des Gruppenmitglieds auf, um ihn ohne Reue an Dracula zu übergeben. Doch sie werden von einem Auftragsmörder der rivalisierenden Lobo-Familie angegriffen, den Renfield tötet. Der Boss des Auftragsmörders, Teddy Lobo (Ben Schwartz), fährt los und gerät in eine Alkoholkontrolle, die von der Polizistin Rebecca Quincy (Awkwafina) geleitet wird, die Teddy festnimmt. Auf der Polizeiwache wird Teddy aus der Haft entlassen, während Rebecca (Camille Chen) eine Auseinandersetzung mit ihrer Schwester Kate, einer FBI-Agentin, gerät. Dracula erklärt Renfield, dass die Verbrecher, die er als Nahrung mitgebracht hat, nicht ausreichen und dass der Vampir das Blut der Reinen begehrt. Renfield geht in ein Restaurant, um Bürgerliche zu entführen, während Rebecca ebenfalls durch Hinweise vom Tatort dorthin geführt wird. Die beiden geraten in einen Anschlag auf Rebeccas Leben, zu dem Teddy unter Druck gesetzt wurde. Stattdessen verteidigen sich Renfield und Rebecca, töten mehrere Gangmitglieder und verhelfen Teddy zur Flucht. Teddys Mutter Bellafrancesca (Shohreh Aghdashloo) beauftragt ihn, den Mann zu jagen, der ihre Fußsoldaten getötet hat, und begegnet Dracula, während Renfield weg ist. Die beiden schließen ein Bündnis, während Renfield den Lehren seiner Selbsthilfegruppe folgt und beschließt, sich ein Leben abseits seines Meisters aufzubauen. Renfield gibt eine Aussage bei der Polizei ab, um die Lobos endgültig zu stoppen. Dracula erfährt jedoch von Renfields Verrat und metzelt die Unterstützergruppe vor seinen Augen nieder. Rebecca erscheint und findet Renfield umgeben von Leichen vor....






Ein Meisterwerk ist Chris McKays Film leider nicht. Er ist aber auch keine Total-katastrophe, denn die 94 Minuten Laufzeit bietet akzeptable Unterhaltung. Nicolas Cage ist in Sachen Overacting ganz in seinem Element und Nicholas Hoult bietet als Antiheld, der unter der Knute seines Meisters steht, eine gute Leistung. 







Bewertung: 6 von 10 Punkten. 

Donnerstag, 17. Juli 2025

Liebe auf den ersten Biss


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Stan Dragoti

Alter Adel in New York...

Die rennomierte Filmzeitschrift "Cinema" schrieb in ihrer Kritik zur Vampirparodie "Liebe auf den ersten Biss" aus dem Jahr 1979: "Die Gags resultieren aus der Verulkung der Dracula-Figur und der Renfield-Figur, aber nicht, indem sie beiden lächerlich gemacht werden, sondern durch den eingespielten Umgang der beiden miteinander und den Kontrast des Paares mit der tatsächlichen Welt im heutigen New York" - als Dracula ist George Hamilton zu sehen, Richard Benjamin schlüpfte in die Rolle des Antagonisten, dem Enkel von Widersacher Van Helsing.  Mit 43 Millionen Dollar erwies sich "Love at First Bite" als umsatzstark und riesiger Kinoerfolg. Er war viele Jahre lang einer der umsatzstärksten Independent-Filme. Er spielte einige Millionen Dollar mehr als als die in etwa zeitgleich im Kino laufende Neuverfilmung unter der Regie von John Badham  "Dracula" mit Hauptdarsteller Frank Langella.  George Hamiltons kitschiges Charisma verleiht dem Fürsten der Finsternis eine willkommene Prise. Auch der Humor ist gut getroffen und genauso gut getimt. Natürlich ist die Story reichlich albern, aber sie funktioniert und man wird einige Male schmunzeln oder sogar lachen können.  Der berüchtigte Vampir Graf Dracula (George Hamilton) wird von der kommunistischen Regierung Rumäniens aus seinem Schloss vertrieben, das in eine Trainingsanlage für Turner (darunter Nadia Comăneci) umgewandelt werden soll. Der weltmüde Graf reist mit seinem insektenfressenden Diener Renfield (Arte Johnson) nach New York City und lässt sich in einem Hotel nieder, bis sein Sarg aufgrund einer Verwechslung beim Flughafentransport versehentlich als Mittelpunkt einer Beerdigung in einer schwarzen Kirche in Harlem dient. Während Dracula erfährt, dass das Amerika der späten 1970er-Jahre Wunder wie Blutbanken, Sexclubs und Diskotheken bereithält, sucht er aber im Big Apple vor allem seine absolute Traumfrau, das Model Cindy Sondheim, die er aus Zeitschriften kennt. Er hat vor ihr romantisch nachzustellen und glaubt auch ernsthaft, sie sei die Reinkarnation seiner früheren Liebe Mina Harker. Dracula wird wiederum ungeschickt von Cindys Psychiater und Quasi-Freund Jeffrey Rosenberg (Richard Benjamin) verfolgt, dem Enkel von Draculas altem Erzfeind Fritz van Helsing, der seinen Namen "aus beruflichen Gründen“ in Rosenberg geändert hat. Rosenbergs zahlreiche Methoden zur Bekämpfung von Dracula (Spiegel, Knoblauch, ein Davidstern anstelle eines Kreuzes und Hypnose) werden vom Grafen mühelos abgewehrt. Rosenberg versucht außerdem, Draculas Sarg mit dem Vampir darin zu verbrennen, wird jedoch vom Sicherheitsdienst des Hotels verhaftet. Anschließend versucht er, Dracula mit Silberkugeln zu erschießen, doch der Graf bleibt unverletzt und erklärt geduldig, dass dies nur bei Werwölfen funktioniere. Rosenbergs zunehmend unberechenbares Verhalten führt schließlich dazu, dass er als Geisteskranker eingesperrt wird. Als mysteriöse Fälle von Blutbankraub und Vampirangriffen ans Licht kommen, beginnt NYPD-Lieutenant Ferguson (Dick Shawn), den Behauptungen des Psychiaters Glauben zu schenken und erreicht Rosenbergs Freilassung. Dann gehen sie gemeinsam auf Vampirjagd...







George Hamilton erhielt den Saturn Award als bester Darsteller, sein Filmpartner Arte Johnson durfte als Nebendarsteller ebenfalls den Preis entgegennehmen. Allerdings ist es schade, denn Richard Benjamin hätte auch einen Preis verdient. Hamilton schaffte es sogar bei den Golden Globes eine Nominerung zu bekommen. Der Preis in der Kategorie "Bester Darsteller Comedy" ging aber am Ende an Peter Sellers für seine unvergessliche Rolle als Chance the Gardener. 






Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.  

Mittwoch, 14. Mai 2025

Die letzte Fahrt der Demeter


 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Andre Ovredal

Dracula an Bord...

Der 1973 in Norwegen geborene André Øvredal realisierte mit dem Mystery-Dram "Future Morder" im Jahr 2000 seinen ersten eigenen Film. Neben Regie und Drehbuch hatte er den Film auch mitproduziert. 2010 inszenierte er dann den gelungenen Horrorfilm "Trollhunter", der bei Genrefans gute Beachtung fand. Dies gilt auch für den 2016 realisierten Mystery-Thriller "Autopsy of Jane Doe.  2019 drehte er seinen bislang größten Kinoerfolg mit "Scary Stories to tell in the Dark", der über 100 Millionen Dollar einspielte. Dementsprechend groß war die Erwartung auf den Nachfolgefilm.  Doch "Die letzte Fahrt der Demeter" aus dem Jahr 2023 erfüllte zumindest die Erwartungen der Produzenten nicht - 45 Millionen Dollar Budget, aber nur ein Einspielergebnis von ca. 22 Millionen Dollar. Leider muss man sagen, denn der Film, der auf einem Kapitel des Bram Stokers Roman "Dracula" basiert und größtenteils auf dem titelgebenden Schiff spielt, ist ebenfalls ein guter Horrorgrusler.  Die Handlung folgt der dem Untergang geweihten Besatzung des Handelsschiffs, die versucht, die gefährliche Seereise von Transsilvanien nach London zu überleben, während sie von einem legendären Vampir namens Dracula (Javier Botet) verfolgt wird. Am 6. August 1897 strandet das Handelsschiff Demeter in England. In den Trümmern findet die Polizei das Logbuch ihres Kapitäns Eliot (Liam Cunningham). Einen Monat zuvor hatte die Demeter in Varna, Bulgarien, angelegt, um Fracht für London in Empfang zu nehmen. Rumänische Arbeiter aus der Region liefern eine Ladung mit mehreren großen Holzkisten ans Dock. Nach der Auslieferung der Fracht wollen sie jedoch nicht weiterfahren und erklären stattdessen, das Gebiet vor Sonnenuntergang verlassen zu müssen. Einer der Männer zahlt dem Quartiermeister Wojchek (David Dastmalchian) und einem weiteren Besatzungsmitglied Olgaren (Stefan Kapicic) eine hohe Summe Geld und wünscht der Demeter eine gute Reise, bevor er mit den anderen abreist. Clemens (Corey Hawkins), Arzt und Absolvent der Universität Cambridge, hört zufällig, dass die Demeter Besatzungsmitglieder sucht. Er versucht, die Besatzung davon zu überzeugen, dass seine medizinischen Fähigkeiten und sein astronomisches Wissen ihn zu einer wertvollen Verstärkung machen würden. Wojchek weist ihn zurück und stellt stattdessen einen älteren Mann ein. Beim Beladen einer der Kisten erschrickt der Mann, als er ein Drachenemblem auf dem Container entdeckt. Er löst versehentlich die Takelage, wodurch die Kiste herunterfällt. Clemens wird Zeuge des Unfalls und eilt Eliots Enkel Toby (Woody Norman) zu Hilfe, damit er nicht von der losen Kiste erdrückt wird. Der zuerst eingestellte Mann erklärt das Drachenemblem zu einem "schlechten Omen“ und geht. Aus Dankbarkeit für sein Eingreifen stellt Eliot Clemens als Ersatz ein. An Bord des Schiffes fällt eine weitere Kiste herunter und bricht im Laderaum auf. Clemens findet darin eine Frau (Aisling Franciosi), begraben im Dreck. Sie scheint kaum noch am Leben zu sein, und er führt Bluttransfusionen durch, um (wie er glaubt) eine Infektion zu behandeln. Später, in der Ägäis, sehen Clemens und Olgaren eine mysteriöse, in Nebel gehüllte Gestalt an Deck. In der folgenden Nacht sind alle Tiere an Bord tot, einschließlich des Schiffshundes. Die Besatzung befürchtet einen Tollwutausbruch und wirft die Kadaver über Bord. Anna, die Frau in der Kiste, erwacht und warnt die Mannschaft vor einem "Monster“ aus Transsilvanien, einer Kreatur, die sich von Menschenblut ernährt. In ihrer Stadt, so erzählt sie, nennt man ihn Dracula, und sie sei ihm als "Blutsklavin“ übergeben worden, damit er die Stadt in Frieden verlasse. Sie erzählt, dass Dracula bereits an Bord des Schiffes sei und nach Nahrung suche, wobei sie mehrere Bisse an ihrem Körper enthülle. Dracula verfolgt die Mannschaft nachts...







.Der Film bezieht seine gute Qualität neben der dichten Atmosphäre seiner schadenfrohen Grausamkeit - es ist tatsächlich eine intelligente, gut gemachte und manchmal geradezu gruselige Interpretation der Geschichte, die sowohl Horrorfans als auch Kinogänger gleichermaßen zu schätzen wissen. Nichts ist übertrieben inszeniert und dabei kann sich der norwegische Filmemacher auch auf die Beliebtheit der Filmfigur "Dracula" oder "Nosferatu" verlassen - das Monster, dass die Zuschauer bereits in den Verfilmungen von Murnau, Werner Herzog oder Francis Ford Coppola zum Fürchten brachte. Es ist letztlich eine zum Scheitern verurteilte Reise - der sehr effektive Filmschluß würde zwar auf eine Fortsetzung hindeuten. Aber durch den Flop ist dies nun wahrscheinlich unmöglich geworden. Oder doch nicht ????








Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.