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Donnerstag, 14. August 2025

Gothic


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Ken Russell

Abendgesellschaft... 

Durch die Filme von Ken Russell ziehen sich oft Themen wie Sexualiät und Religion, die der provokante Filmemacher freizügig und mit Tabubrüchen behandelte. Viele seiner Filme wirken surreal und sind versehen mit einer stark symbolhaften Bildsprache. Seinen Durchbruch schaffte er mit dem oscarpreisgekrönten "Liebende Frauen". Als weitere Meisterwerke sind "Die Teufel", "Tommy" und "Der Höllentrip" anerkannt. Den etwas abstrusen Psycho-Horrorfilm "Gothic" inszenierte er 1986n den Hauptrollen sind Gabriel Byrne als Lord Byron, Julian Sands als Percy Bysshe Shelley, Natasha Richardson als Mary Shelley, Myriam Cyr als Claire Clairmont (Mary Shelleys Stiefschwester) und Timothy Spall als Dr. John William Polidori zu sehen. Der Film enthält einen Soundtrack von Thomas Dolby und markiert Richardsons und Cyrs Filmdebüt. Der Film ist eine fiktionalisierte Nacherzählung des Besuchs der Shelleys bei Lord Byron in der Villa Diodati am Genfer See. Es geht um ihren Wettbewerb, eine Horrorgeschichte zu schreiben, der schließlich dazu führte, dass Mary Shelley Frankenstein und John Polidori "Der Vampir“ schrieb.Das Motiv des Filmplakats basiert auf Heinrich Füsslis Gemälde "Der Albtraum“ von 1781, auf das auch im Film Bezug genommen wird.Durch ihre Stiefschwester Claire Clairmont (Myriam Cyr) lernen Mary Godwin (Natasha Richardson) und ihr zukünftiger Ehemann Percy Shelley (Juilan Sands) Lord Byron (Gabriel Sans)kennen. Im Sommer 1816 lädt Lord Byron sie zu einem Aufenthalt in der Villa Diodati in der Schweiz ein. Dort treffen sie Byrons Freund und Arzt Dr. John Polidori (Timothy Spall). Am 16. Juni, während draußen ein Sturm tobt, vergnügen sich die fünf mit einem Versteckspiel. Später in einem Salon verkündet Shelley seine Faszination für die Wissenschaft; Polidori erzählt ihm von seinem Interesse an Schlafwandeln und Albträumen. Lord Byron zeigt seinen Gästen Phantasmagoria, ein Buch mit Horrorgeschichten, das er in einem Genfer Geschäft gekauft hat, und die drei lesen abwechselnd Auszüge daraus. Dies inspiriert sie zu einer Séance um einen menschlichen Schädel, bei der Claire offenbar einen Anfall erleidet. Mary beschreibt sie als Claires "Horror“ und erinnert sich an Vorfälle in ihrer Kindheit, in denen unerklärliche Phänomene auftraten, wie zum Beispiel Claires Bett, das unerklärlicherweise zitterte, und Türen, die von selbst zuschlugen. Polidori bringt Claire nach oben, damit sie sich ausruhen kann. In der Nacht wird Mary Zeugin einer schattenhaften Erscheinung vor dem Fenster, das sie und Claire teilen. Shelley glaubt, Mary sei von einem zuschlagenden Scheunentor aufgeschreckt worden und geht, um es zu schließen. Während er die Scheune untersucht, wird er von einer grotesken Kreatur erschreckt. Mary spricht im Billardzimmer mit Lord Byron, konfrontiert ihn mit seinen Absichten mit Claire und offenbart ihm, dass Claire von ihm schwanger ist. Er schlägt ihr eine Abtreibung vor, woraufhin die beiden streiten und es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt. Später verführt Lord Byron Claire oral, woraufhin sie eine Fehlgeburt erleidet. Unterdessen tröstet Mary Shelley, der zunehmend paranoid geworden ist und behauptet, einen überwältigenden Geruch der Verwesung zu riechen. Unten an der Treppe hört Mary ein Geräusch und spürt, wie Flüssigkeit auf sie tropft. Als sie aufblickt, sieht sie Polidori über das Geländer gebeugt, eine blutende Wunde an seinem Hals haltend. Nachdem die Blutung gestillt ist, behauptet er, in seinem Zimmer von einem Vampir gebissen worden zu sein. Byron wirft ihm vor, sich die Wunden selbst zugefügt zu haben, doch Shelley und Mary glauben ihm. Shelley schwärmt, die Gruppe habe während der Séance gemeinsam etwas geboren, das ihre schlimmsten Befürchtungen manifestiert habe, während Polidori Angst vor der Verdammnis wegen seiner Homosexualität hat. Er versucht, sich mit Zyanid zu vergiften, wird aber von Byron davon abgehalten. Claire verschwindet aus ihrem Schlafzimmer und wird von Shelley entdeckt; er beobachtet entsetzt, wie sich ihre Brüste in Augen verwandeln; Mary versucht aus dem Haus zu fliehen und bricht versehentlich durch eine Glastür. Shelley schlussfolgert, dass die Präsenz, die sie heimsucht, sich von der Angst der Gruppe ernährt. Während eines misslungenen Erhängungsversuchs in der Scheune wird Polidori Zeuge einer Gestalt, die zu Pferd flieht. Shelley und Byron versuchen, die Séance nachzustellen, um ihre Schöpfung zu verbannen. Byron und Shelley, beide Atheisten, glauben, dass sie in die Tiefen ihres Geistes zurückkehren muss, während Mary die metaphysischen und übernatürlichen Ereignisse hinterfragt, die sie plagen....













Der Film fiktionalisiert ein tatsächliches Treffen zwischen Mary Godwin, Percy Shelley und Claire Clairemont in der Villa Diodati in Genf, einige Historiker und Journalisten vermuten, dass die Ereignisse ihres Treffens, die Shelley zu Frankenstein und Polidoris „Vampir“ inspirierten, durch den Opiumkonsum der Gruppe während ihres gemeinsamen Urlaubs ausgelöst wurden. Für manche Zuschauer sicherlich zu schräg, für viele Horrorfans zu hochgestochen, aber voller halluzinatorischer Bilder von Russel. Alles wirkt wie eine surrealistische Kirmesfahrt und Russell setzt mitunter auch sehr auf knallige Schockeffekte, ähnlich eines fiesen LSD-Trips. 











Bewertung: 6 von 10 Punkten.  

 

Dienstag, 16. April 2019

Climax

























Regie: Gaspar Noe

Explodierender Tanz....

"Climax" von Gaspar Noe fängt mit einer der besten Tanzszenen der Filmgeschichte an. Zu dem Sound von Cerrones "Supernature" performt eine Gruppe von französischen Tänzerinnen und Tänzer eine total dynamische Nummer mit viel Drive, die den kleinen heruntergekommenen Ballsaal beinahe schon zum Explodieren bringt. Kurz vorher hat der Filmemacher sein Werk mit dem Schluß - einer Szene vom Ende der rauschenden Party - begonnen. Es folgen die Videoaufnahmen dieser jungen begeisterten Tänzer, die sich alle auf die kommende Tournee in die USA freuen. Emmanuelle ((Claude Gajan-Maull) ist die Choreographin der Gruppe, sie hat ihren kleinen Jungen Tito (Vince Galliot Cumant) dabei, der auch schon tanzend auf dem Parkett wirbelt. DJ Daddy (Kiddy Smile) ist für die Vibes zuständig, er entscheidet sich für Songs wie "Pump up the Volume" von Mars, "Born to be alive" von Patrick Hernandez" oder "The Worlds" von Suburbian Knight.
Die junge Psyche (Thea Carla Schott) kommt aus dem drogenverseuchten Berlin und findet Paris nicht ganz so chaotisch. Selva (Sofia Boutella) wird von David (Roman Guillermic) angebaggert, der den Ruf hat mit jedem Mädchen der Gruppe schon was gehabt zu haben. Lou (Souheila Yacoub) ist schwanger und Riley (Lakdhar Dridi) ist schwul - allerdings noch Jungfrau. Einen Zustand, den er vielleicht heute Nacht endlich verlieren würde. Zumindest ist er an David interessiert. Die Geschwister Taylor (Taylor Kastle) und Gazelle (Giselle Palmer) zanken sich ständig, weil Taylor als der ältere Bruder zu sehr Aufpasser spielt. Ausserdem dabei Ivana (Sharleen Temple), Lea (Lea Vlamos), Alaia (Alaia Alsafir), Rocket (Kendall Mugler), Omar (Adrien Sissoko), Bats (Mamadou Bathily), Alou (Alou Sidibe), Ashley (Ashley Biscette), Mounia (Mounia Nassangar), Sila (Tiphanie Au), Sara (Sarah Betala), Cyborg (Alexandre Moreau), Naab (Naab) und Strauss (Strauss Serpent). Macht zusammen 21 exzellente Tänzer, die sich ständig bewegen und ab einem gewissen Zeitpunkt dieser Nacht sich hemmungslos der Raserei hingeben.
Schuld könnte die Sangria sein, denn bald vermuten die Tänzer, dass irgendjemand dort was reingetan hat. Ein höllischer und kollektiver LSD-Trip macht sich immer mehr breit. Ein Reigen des Rausches, der in absoluter Leere endet - oder besser gesagt in einer Katastrophe, denn nicht alle überleben die Party, die sich von Spass und Lebensfreude in Paranoia und Aggression verwandelt.
Die Choreographie die Gaspar Noe hier aufbietet ist phasenweise atemberaubend und sein Film - wie kann es anders sein - sprengt in Aufbau und Ablauf einfach mal wieder die Grenzen des Kinozuschauers.





Irgendwann läuft mitten im Film plötzlich der Vorspann ab und stellt die Performer mit Namen vor - bei Noe ist alles etwas anders. Er hat aber diesen einmaligen Riecher für Rhythmus und so bleibt die aus dem Ruer laufende Tanzparty immer in Action. Es braucht nicht mehr als diesen Ballsaal und die etwas klaustrophobisch wirkenden Gängen, durch die die Tänzer laufen. Immer mehr hilflos, da sie nicht wissen, wie diese Droge weiter wirkt. Sie geben sich ihren Gefühlen hin, können ja auch nicht anders in dieser Ohnmacht. Dabei ist die Stimmung natürlich auch sexuell aufgeladen. Das Tanzen entwickelt sich und verschmilzt zu einer formvollendeten Leidenschaft. Eigentlich sind alle Akteure in gewisser Weise egozentrische Einzelkämpfer, doch ihre Körper bilden gemeinsam eine homogene Masse. Doch sie sind in diesem Trip gefangen und es gelingt ihnen nicht diese psychoaktiven Geister zu vertreiben. Also bleibt nur zwei Möglichkeiten: Abfeiern oder zu verzweifeln.
Wie Luca Guadagninos Remake von "Suspiria" setzt auch Noe auf den Tanz. Und die tanzenden Amateure hatten offenkundig einen Heidenspass sich zu präsentieren.
Die Mischung aus Musical und Bodyhorror behandelt im Rauschzustand elementare Themen wie Leben, Sexualität und Sterben.







 Regie: 9 von 10 Punkten.

Freitag, 13. Februar 2015

Lucy





















Regie: Luc Besson

Scarlett und 100 Prozent...

Fur Luc Besson ist seiner neuer Film "Lucy" tatsächlich so eine Art Comeback, nachdem seine Filme der letzten 10 Jahren nicht mehr so recht liefen. Die letzte überzeugende Arbeit "Angel A" liegt lange zurück. Seine Meisterwerke sind zweifelsohne "Im Rausch der Tiefe", "Subway" und auch "Leon, der Profi". Aber auch "Subway", "Das fünfte Element" oder "Johanna von Orleans" konnten sich sehen lassen. Immerhin war Luc Besson in den letzten Jahren nicht untätig, obwohl er ja schon mehr als einmal seinen Rückzug aus dem Filmgeschäft angekündigt hat. Als Produzent von kultigen Actionfilmen wie "Transporter", "Ghettogangz" oder "Taxi" hat er gute Kohle verdient. Ausserdem produzierte er "Taken",  einen der besten und grimmigsten Actionfilme der letzten Jahre mit einem furios aufspielenden Liam Neeson sowie den Horrorstreifen "Frontiers". Ein Teil des Erfolgs von "Lucy" muss man natürlich der attraktiven Blondine Scarlett Johansson zuschreiben, die schon kurz nach ihrer Galavorstellung in "Unter the Skin" von Jonathan Glazer und ihrer Sprechrolle in "Her" schon wieder in einem Science Fiction Film auftritt und beste Chancen hat zu einer Ikone des Genres zu werden. Tatsächlich steht und fällt "Lucy" mit ihrer Darstellung. Der kurzweilige Film beginnt mit einem Prolog. Ein Vorfahre des Homo Sapiens schöpft aus einem See Wasser zu trinken. Aus dem Off hört der Zuschauer eine weibliche Stimme "Vor einer Milliarde Jahren wurde uns das Leben geschenkt. Was haben wir daraus gemacht ?" Dann Szenenwechsel und die aufmerksame Kamera Thierry Arbogast (Ridicule, Femme Fatale, Schwarze Kate,weißer Kater) zeigt in schnellen und hektischen Schnitten Eindrücke von unserer Welt, die Menschen wirken wie ferngesteuerte Ameisen. Eine 25jährige Amerikanerin namens Lucy (Scarlett Johansson) lebt in Taiwan mit ihrem Freund Richard, den sie erst kürzlich kennengelernt hat. Dieser wenig vertrauenswürdige Kerl schlägt ihr vor, dass sie einen Koffer mit unbekanntem Inhalt beim koreanischen Gangsterboss Mr. Jang (Choi Min-Sik) abliefern soll. Als Lohn winken 500 Dollar. Lucy ist misstrauisch und weigert sich. Der nette Freund fesselt sie daraufhin mit einer Handschelle an den besagten Koffer - unter Zwang betritt die Frau ängstlich das Hochhaus, in dem der Gangsterboss wohnt. Der Koffer beinhaltet eine neuartige Droge, synthetisches CPH4.  Lucy wird in Jangs Hotelzimmer verschleppt, wo Ihr und drei Männern ein Paket mit der Droge in den Unterleib implantiert wird. Die Droge soll auf diese Weise in drei Großstädte Europas, Berlin, Paris und Rom geschmuggelt werden.  Als sie von der unfreiwilligen Operation erwacht, findet sich angekettet in einem Container wieder, wo ihr einer von Jangs Schergen in den Unterleib tritt, so dass das Paket aufplatzt und die Droge teilweise in ihrem Körper freigesetzt wird. Die Substanz lässt die Leistungsfähigkeit ihres Gehirns rapide steigen. Dadurch nimmt nicht nur ihre Intelligenz immer weiter zu, sondern sie erwirbt auch eine ganze Reihe weiterer übermenschlicher Fähigkeiten. Es ist wahrscheinlich, dass sie in den nächsten Stunden 100 % ihres geistgen Potentials nutzen kann - doch sie wird höchstwahrscheinlich auch bei diesem Prozess sterben müssen. Lucy nimmt Kontakt zum Wissenschaftler Samuel Norman (Morgan Freeman) auf. Am Ende steht eine Zeitreise bis zum Ursprung des Universums, dort trifft sie auf einer Etappe den im Prolog gezeigten Primaten aus dem Tier-Mensch Übergangsfeld...


Und der Zuschauer staunt nach diesem kurzweiligen 89 Minuten Film, der größtenteils auf dem 10% Mythos baiert. Viele Wissenschaftler sind sich sicher, dass der Mensch normalerweise nur einen kleinen Prozentsatz seiner Gehirnkapazität nutzt und den viel größeren Rest brach liegen lässt. Natürlich braucht man für den Film weit weniger als 10 % seiner Gehirnleistung, denn im Grunde ist "Lucy" nichts anderes als sehr modernes Kino mit guter Optik und relativ wenig Inhalt. Immerhin erhielt Luc Bessons Comeback sogar von der deutschen Film und Medienbewertung das begehrte Prädikat "besonders wertvoll". Das weltweite Einspielergebnis von 458 Millionen Dollar toppte sogar "Das fünfte Element",  Bessons bisher erfolgreichste Regiearbeit an den Kinokassen.

Bewertung: 6 von 10 Punkten. 

Montag, 23. Juni 2014

Blue Sunshine

























Regie: Jeff Lieberman

Mutierte Glatzen...

"Blue Sunshine" von Jeff Lieberman entstand 1978 und errang im Laufe der Zeit einen immer besseren Ruf in Fankreisen, bald wurde der etwas ungewöhnliche Horrorthriller zum Kultfilm dieser Dekade. Die Täter sind in "Blue Sunshine" keine Maniacs, sondern normale Menschen, die allerdings 10 Jahre zuvor mal die falschen Drogen genommen haben. Nach dem Gebrauch dieser Droge in den "68ern" verlief erstmal alles völlig friedlich, die Hippies von einst etablierten sich in die bürgerlichen Kreise. Einer davon - Edward Flemming (Mark Goddard) ist sogar ins politische Fach gewechselt und hat alle Chancen US-Gouverneur zu werden. Wir schreiben das Jahr 1977, in einem etwas abgelegenen Haus am Rande von San Francisco wird ausgiebig gefeiert. Einer der Partygäste ist Jerry Zipkin (Zalman King) , der sich eben noch amüsiert hat an der Geangseinlage seines Freundes Frankie (Richard Crystal), der aber in dem Moment durchdreht als er von einem Partygast an den Haaren gerissen wird und seine Perücke verliert. Für einem Moment herrscht Stille, dann läuft der Glatzkopf Amok und töten drei der weiblichen Partygäste. Durch tragische Umstände und durch Zeugenaussagen gerät Jerry in Verdacht der Mörder der Frauen zu sein und fortan macht die Polizei Jagd auf den Flüchtigen. Jerry kann nur Hilfe von seiner Freundin Alicia (Deborah Winters) erhalten. Nun muss er als Gejagter selbst zum Jäger werden. Er muss herausfinden, was seinen Freund in diesen Amok trieb. Bald entdeckt er bei seinen Nachlorschungen, dass es bereits ähnliche Fälle in der jüngster Zeit gegeben hat, sie alle stehen in Zusammenhang mit der Stanford Universität - alle Opfer waren vor 10 Jahren dort Studenten - und einer Droge namens "Blue Sunshine",  die auch Politiker Flemming und dessen rechte Hand Wayne Mulligan ( Ray Young) konsumiert haben...


Diese Menschen, die durch die Droge zu Monstern werden, erkennen nicht mal mehr Freunde und Familienmitglieder, sondern haben nur noch den Drang zu töten. In diesen Strudel von irrationaler Gewalt gerät ein Mann, der seine Unschuld zu beweisen hat und gleichzeitig auch die wahren Hintergründe aufdecken muss.  Der Film macht sein geringes Budget mit einer originellen Idee wett und ein bissel an den Cronenberg´schen Bodyhorror erinnert. Dabei ist die Optik typisch 70er Jahre mit sehr kühler, rationaler Optik eingefangen. Der visuelle Gesamteindruck ist daher etwas vernachlässigt, der Thriller wird fast ganz im Alleingang durch den Plot getragen. Ebenso gutes, wie sprödes Horrorkino der 70er Jahre mit reichlich Independent-Touch.


Bewertung: 8 von 10 Punkten.