Regie: Don Coscarelli
Mikes Verbindung mit dem großen Mann...
Es dauerte nach "Phantasm 3" aus dem Jahr 1994 weitere vier Jahre bis "Phantasm 4 - Oblivion"" fertig gestellt wurde. Es ist der erste Teil der Reihe, der nicht damit endet, dass jemand durch die Glasscheibe gezogen wird. Im ersten Teil wird Mike vom Tall Man durch einen Spiegel gzeogen, im zweiten Teil werden Mike und Liz vom Tall Man durch die Windschutzscheibe eines Leichenwagens gezogen und im dritten Teil wird Tim von den geschrumpften Leichen durch ein Fenster in der Leichenhalle gezogen. In diesem vierten Teil sieht man eine Rückblende als Reggie und Mike noch viel jünger waren wie sie mit dem Auto in eine ungewisse Zukunft aufbrechen. Erneut spielen Michael Baldwin (Mike), Reggie Bannister (Reggie) und Angus Scrimm (Tall Man) ihre bekannten Rollen. Alles ist ein bisschen unstruktuierter in diesem Teil der Geschichte, die Logik wird dabei öfters ausser Kraft gesetzt, was aber zu "Phantasm" gut passt. Immer wieder fließen neue Erkenntnisse ein, die aber nie dazu führen, dass das Rätsel um den großen Mann und dessen Reisen durch Dimensionen lösen könnte. Vielleicht ist das aber auch so gut, denn sehr oft erweisen sich die Auflösungen in geheimnisvollen Filmen als bittere Enttäuschungen. Der kanadische Filmemacher Roger Avary, ein bekennender eingefleischter Fan der Phantasm-Reihe, schrieb ein episches Drehbuch mit dem Titel „Phantasm 1999“ als Fortsetzung von „Phantasm III: Lord of the Dead“. Der Film spielte in einer postapokalyptischen, nahen Zukunft und Bruce Campbell sollte eine Nebenrolle übernehmen. Da das Projekt in Finanzierungsschwierigkeiten geriet, schrieb und inszenierte Don Coscarelli „Phantasm IV: Oblivion“ als Vorläufer des eigentlichen Projekts. Dabei verwendete er zahlreiche Outtakes aus den vorherigen Filmen. Avary hatte in dem Film auch einen Auftritt als einer der Soldaten aus dem Bürgerkrieg. Trotz dieser Bemühungen konnte das Budget für die Fortsetzung, die nun den Titel „Phantasm's End“ trug, nicht gesichert werden. Das Budget von „Oblivion“ war deutlich niedriger als das der beiden vorherigen Phantasm-Filme. Während Phantasm II ein Budget von 3.000.000 US-Dollar und Phantasm III: Lord of the Dead ein Budget von 2.500.000 US-Dollar hatte, konnten die Filmemacher für Phantasm IV: Oblivion nur 650.000 US-Dollar auftreiben. Ähnlich wie beim ersten Film, der nur 300.000 US-Dollar zur Verfügung hatte, mussten die Filmemacher mit dem begrenzten Budget kreativ umgehen. Da die Produktion sich nur wenige Kulissen leisten konnte, wurden mehrere Schlüsselszenen in der Wüste gedreht. Dies macht Phantasm IV: Oblivion zum einzigen Phantasm-Film ohne nennenswerte Szenen in einem Mausoleum – abgesehen vom Anfang und dem Ende. Die Dreharbeiten fanden größtenteils im Death Valley und in Lone Pine, Kalifornien, statt.Der Film setzt dort an, wo der Vorgänger endete: Mike Pearson (Michael Baldwin) flieht in einem Leichenwagen aus dem Leichenschauhaus von Boulton, während Reggie (Reggie Bannister) von den Kugeln des Großen Mannes (Angus Scrimm) gefangen gehalten wird. Anstatt Reggie zu töten, lässt der Große Mann ihn frei und verkündet ihm, dass ihr letztes Spiel beginnt. Mikes Bruder Jody (Bill Thornbury), immer noch eine schwarze Kugel, die gelegentlich ihre menschliche Gestalt annehmen kann, kontaktiert Reggie, um ihn zu bitten, nach Mike zu suchen. Unterwegs überlebt Reggie einen Dämonenangriff und rettet eine Frau namens Jennifer (Heidi Marhout) aus einem Autounfall. Währenddessen versucht Mike, seiner Verwandlung zu entkommen. Er fährt durch verlassene Gegenden und erinnert sich an die letzten Tage seiner Jugend vor der Ankunft des Großen Mannes. Nachdem er Visionen der alten Wahrsagerin gesehen hat, die er vor Jahren befragt hatte, erscheint der Große Mann und erklärt, er nehme Mike mit, „um ihn auf den Übergang vorzubereiten“. Mike wird ins Death Valley gebracht, wo er versucht, sich zu erhängen. Doch der Große Mann greift ein und zeigt ihm widersprüchliche Erinnerungen an den Versuch, den Großen Mann vor Jahren mit Jody zu töten. Da ihm der Selbstmord verboten ist, sieht Mike, wie ihm der Große Mann die Hand reicht und ihm damit andeutet, ihn führen zu wollen. Mike lehnt ab und flieht durch eine Dimensionsgabel, die ihn in die Vergangenheit zurückführt. Er taucht aus einer frühen Version des Portals in einem Labor aus den 1860er Jahren auf. Dort wird er von einem freundlichen Mann, Jebediah Morningside, begrüßt; einem älteren Wissenschaftler und Erfinder des Portals, der dem Großen Mann zum Verwechseln ähnlich sieht. Mike erschrickt, als er Jebediah sieht und die Wahrsagerin auf mysteriöse Weise anwesend ist. In der Wüste bemerkt Mike, dass er langsam telekinetische Fähigkeiten entwickelt, als er einen Zwerg mit einem großen Felsbrocken tötet. Jody erscheint ihm, doch der misstrauische Mike wirft ihm vor, ihn im Stich gelassen zu haben....



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