Montag, 30. Juni 2025

Die Herren Dracula


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Edouard Molinaro

Vater Vampir/Sohn Vampir...

Edouard Molinaro (1928 bis 2013) war ein französischer Regisseur und Drehbuchautor, der im laufe seiner aktiven Zeit mehr als Film und Fernsehproduktionen schuf. Sein bekanntester Film ist sicherlich der 1978 entstandene "Ein Käfig voller Narren" - dieser Travestiefilm, in dem Michel Serrault und Ugo Tognazzi ein schwules Paar sind, die ihrem Sohn zuliebe so tun müssen als seien sie heterosexuell war damals gewagt. Doch das Publikum machte den Film zu einen Kinohit, der bald zum Kultfilm avancierte. Molinaro gewann den Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film. Er wurde sogar 1980 als bester Regisseur für einen Oscar nominert, auch das Drehbuch erhielt eine begehrte Nominierung. Wegweisend war diese Comedy auf alle Fälle, denn es war einer der ersten LGBT-Filme, die ein ganz normales breites Publikum erreichte. Ein weiterer bekannter Film von Molinaru war die Krimikomödie "Die Filzlaus" mit Lino Ventura. Im Jahr 1976 versuchte er mit dem Film "Dracula pere et fils" (Die Herren Dracula) den Vampirstoff parodistisch zu gestalten.  Dracula, Vater (kein Geringerer als Christopher Lee)  und Sohn Ferdinand (Bernard Menez), zwei Vampire, müssen aus ihrem Familienschloss in Rumänien fliehen, das vom kommunistischen Regime beschlagnahmt wurde. Auf der Suche nach Zuflucht jenseits des Eisernen Vorhangs werden sie unglücklicherweise getrennt: Während der Vater versehentlich an der Küste Großbritanniens landet und in London zum Star des Horrorfilms wird, landet der Sohn an der französischen Küste, wo er als Gastarbeiter zahlreiche Rückschläge erleidet. Eigentlich will Ferdinand gar kein Vampir sein, sein größter Wunsch wäre es einfach nur ein ganz normaler Sterblicher zu sein. Zunächst glauben sowohl Vater als auch der Sohn, den anderen für immer verloren zu haben, doch das Schicksal führt sie bei Dreharbeiten in Frankreich zusammen. Doch die Wiedervereinigung wird schnell zu einer Qual, da eine romantische Rivalität zwischen Vater und Sohn ihre Beziehung vergiftet. Denn in die schöne Nicole Clement (Marie helene Breillat) sind beide vernarrt. Der Sohn verliebt sich, der Vater möchte die attraktive junge Frau unbedingt beißen..








In der Rolle der Hermine ist  Marie Helenes Schwester Catherine Breillat zu sehen. Dies ist das allerletzte Mal, dass Christopher Lee einen Vampir in einem Film spielte. Insgesamt ist der Film recht elegant inszeniert, hat aber ein paar längen. Die Musik dazu lieferte Vladimir Cosma. 








Bewertung: 6 von 10 Punkten.  

Armee der Finsternis


 

 

 

 

 

 

 

Regie: Sam Raimi

Ash im Mittelalter...

Wer kennt sie nicht ? Die berühmten Filmworte "Klaatu Barara Niktu" aus dem Film "Der Tag, an dem die Erde stillstand" von Robert Wise.  Der humanoide außerirdische Besucher Klaatu weist mit diesem Satz Helen Benson an, diesen Satz dem Roboter Gort zu sagen, falls ihm etwas zustößt. In Sam Raimis 3. Tanz der Teufel Film "Armee der Finsternis" wird der Satz bzw. Zauberformel erneut aufgelegt. Raimi war nicht nur Regisseur, sondern auch Drehbuchautor und Editor. Einmal mehr ist Esh Williams, gespielt von Bruce Campbell, der Held der Geschichte. "Army of Darkness" spielte 1992 bei einem Budget von 11 Millionen Dollar etwa das Doppelte an Umsazt ein. Die Kritiken waren eher verhalten, aber dennoch schaffte es diese Fortsetzung ebenfalls einen gewissen Kultstatus zu erreichen.  Ash Williams (Bruce Campbell) wurde versehentlich ins Mittelalter versetzt und wird von Lord Arthurs (Marcus Gilbert) Männern gefangen genommen. Diese verdächtigen ihn, für Herzog Heinrich (Richard Grove) zu spionieren, mit dem Arthur im Krieg liegt. Er wird zusammen mit dem gefangenen Heinrich versklavt, seine Schrotflinte und Kettensäge werden konfisziert, und er wird zu Arthurs Schloss gebracht. Ash wird in eine Grube geworfen, wo er einen Deaditen tötet und seine Waffen von Arthurs Weisem zurückerhält. Nachdem er die Freilassung von Heinrich und seinen Männern gefordert und öffentlich einen Deaditen getötet hat, wird Ash als Held gefeiert. Er fühlt sich zu Sheila (Embeth Davidtz)hingezogen, der Schwester eines von Arthurs gefallenen Rittern. Laut dem Weisen kann Ash nur durch das magische Necronomicon Ex-Mortis in seine Zeit zurückkehren. Daraufhin macht sich Ash auf die Suche nach dem Necronomicon. Als er einen verwunschenen Wald betritt, verfolgt ihn eine unsichtbare Macht bis in eine Windmühle, und er kracht gegen einen Spiegel. Kleine Spiegelbilder von Ash in den Spiegelsplittern erwachen zum Leben und provozieren ihn. Eines davon wird zu einer lebensgroßen Kopie von ihm, die Ash zerstückelt und vergräbt. Als er am Standort des Necronomicon ankommt, findet er drei Bücher statt einem und muss herausfinden, welches echt ist. Im letzten Moment merkt er, dass er das letzte Wort des Satzes vergessen hat, der ihm erlauben würde, das Buch sicher zu entfernen – „Klaatu barada nikto“ – und versucht, sich durch die Aussprache zu murmeln und zu husten. Er schnappt sich das Buch und eilt zurück. Ashs List ist jedoch fehlgeschlagen, und die Kopie seines Körpers erhebt sich von den Toten und vereint andere Deadites zur Armee der Finsternis. Nach seiner Rückkehr verlangt Ash, in seine eigene Zeit zurückgebracht zu werden. Sheila wird jedoch von einem fliegenden Deadite entführt und später von "Bösem Ash“ in eine Untote verwandelt. Ash ist entschlossen, die zahlenmäßig unterlegenen Menschen gegen die Armee anzuführen, und die Menschen stimmen widerwillig zu. Mithilfe seines Lehrbuchwissens in seinem 1973er Oldsmobile Delta 88 und der Hilfe von Herzog Henry führt Ash die Soldaten erfolgreich zum Sieg über die Deadites, sprengt  den bösen Ash, rettet Sheila und stiftet Frieden zwischen Arthur und Henry. Anhand einer Passage aus dem Necronomicon erklärt ihm der Weise Mann, wie er in die Gegenwart zurückkehren kann, indem er ihm einen Trank gibt, nachdem er denselben Satz wie zuvor rezitiert hat. Zurück in der Gegenwart erzählt Ash seine Geschichte einer Kollegin im S-Mart-Kaufhaus. Während er mit einer Kollegin spricht, die sich für seine Geschichte interessiert, greift ein überlebender Deadite, der anwesend ist, weil Ash wieder einmal das letzte Wort vergessen hat, die Kunden an. Ash tötet ihn mit einem Winchester-Gewehr und ruft: "Heil dem König, Baby“, bevor er die Kollegin leidenschaftlich küsst.... 







Ein gewaltiger Teil der bösen Magie ist verschwunden, da dieser Höhepunkt der Trilogie auf die meisten Schrecken verzichtet, aber Bruce Campbells übertriebener Charme und Sam Raimis Hommage an klassische visuelle Effekte sorgen für ein gewisses Durchhaltevermögen beim Zuschauer. Der Film ist aber leider weder lustig noch spannend Immerhin sind die visuellen Effekte und die Make-up-Effekte (von den Künstlern und Technikern William Mesa, Tony Gardner und anderen) unglaublich einfallsreich gestaltet. Die kämpfenden Skelette erinnern natürlich an die grandiose StopMotion Arbeit von Ray Harryhausen in "Jason und die Argonauten".  "Armee der Finsternis“ gewann sogar den Saturn Award für den besten Horrorfilm des Jahres 1994. Der Film war dem „Tanz der Teufel“-Vertriebsagenten und „Tanz der Teufel 2“-Produzenten Irvin Shapiro gewidmet, der 1989 vor Drehbeginn verstarb.







Bewertung: 6 von 10 Punkten.  

The Frighteners


 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Peter Jackson

Ich sehe tote Menschen... 

Noch bevor Regisseur Peter Jackson mit seinen Fantasy Epen "Der Herr der Ringe 1-3" und "Der Hobbit 1-3" riesige Blockbustererfolge feiern konnte, drehte er in Neuseeland den kultigen Horrorfilm "Braindead", der in Deutschland in der ungeschnittenen Fassung nach § 131 StGB bundesweit beschlagnahmt wurde. Dieser Film ist auch eine Anlehnung an seine Vorbilder wie Sam Raimi oder George A. Romero. Er selbst meinte aber auch, dass er von Buster Keaton und Monty Python beeinflusst wurde. "Braindead" gehört zum Genre "Funsplatter". Es folgte das Drama "Heavenly Creatures" - eine deutsch-britische-neuseeländische Gemeinschaftsproduktion mit Kate Winslet und Melanie Lynskey - für diesen Film erhielt er den Silbernen Löwen in Venedig und das Drehbuch, das Jackson gemeinsam mit seiner Frau Fran Walsh schrieb, erhielt eine Oscarnominierung. Daraufhin gründete er die Filmproduktionsfirma "WingNut Films" und entschied sich als Nachfolgefilm für eine Art Horrorkomödie - der Film "The Frighteners" enstand 1996 mit Michael J. Fox in der Hauptrolle. Es war die letzte große Filmrolle für den an Parkinson erkrankten Schauspieler, der sich nach diesem Film weitestgehend aus dem Rampenlicht des Films zurückzog. "The Frighteners" thematisiert auf eher humorvolle Weise das Geschäft mit dem Tod. Fox spielt einen Geisteraustreiber, der seit einem Autounfall Tote sehen kann und mit diesen gemeinsam Geld verdient, indem er sie in diversen Wohnungen spuken lässt. Der Film leidet irgendwie an seinem aufgeblähten und komplizierten Drehbuch einerseits, seinen schrillen und unglaubwürdigen Charakteren andererseits. Ich mag diese zwar interessante Mischung aus Krimi, Geistergeschichte, Komödie und Abenteuer nicht so besonders. Vermutlich weil der Film nie ganz die Balance zwischen Humor und Grusel einhalten kann. 1964 wurde Johnny Bartlett (Jake Busey) in der Stadt Fairwater hingerichtet, weil er in einem Sanatorium zwölf Menschen getötet hatte. Getrieben von seinem Ehrgeiz, der erfolgreichste Serienmörder zu werden, wurde er hingerichtet. Seine jugendliche Geliebte Patricia Ann Bradley (Dee Wallace Stone, als Jugendliche wird sie von Nicola Cliff gespielt) wird als Komplizin behandelt und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Viele Jahre später wird sie in die Obhut ihrer Mutter (Julianna McCarthy) entlassen. 1990 war der Architekt Frank Bannister (Michael J. Fox) ein egoistischer Ehemann für seine Frau Debra (Angela Bloomfield). Während eines Streits baut der betrunkene Frank einen Autounfall. Die Polizei findet Debra später tot in der Nähe, mit der Zahl "13“ in der Stirn eingeritzt. Frank hat keine Erinnerung an das Ereignis, doch das Trauma verleiht ihm die Fähigkeit, in die Geisterwelt zu sehen. Heute lebt Frank in den unfertigen Überresten des Hauses, das er für Debra gebaut hatte. Von Schuldgefühlen wegen seines Todes geplagt, ist er zu einem zynischen Betrüger geworden, der seine Fähigkeiten nutzt, um von Geistern inszenierte Spukerscheinungen in seinen Angestellten zu "exorzieren“: dem Straßengangster Cyrus (Chi McBride), dem Streber Stuart (Jim Fyfe) und dem Richter (John Astin), einem Revolverhelden aus dem Wilden Westen. Während Frank das Haus der Ärztin Lucy Lynskey (Trini Alvarado) und ihres egozentrischen Ehemanns Ray (Peter Dobson) exorziert, bemerkt er die Zahl "37“ auf Rays Stirn leuchten. Ray stirbt später an einem Herzinfarkt. Während Frank Lucy hilft, mit Rays Geist zu kommunizieren, wird er Zeuge, wie ein Sensenmann-ähnliches Wesen das Herz eines Mannes mit der Zahl "38“ zerquetscht. In Panik flieht Frank und folgt einem himmlischen Licht zum Museum, wo er das Opfer mit der Zahl 39 entdeckt. Frank gelingt es nicht, das Opfer mit der Zahl 40, die Zeitungsredakteurin Magda Rees-Jones (Elizabeth Hawthorne), die ihn des Mordes an Debra beschuldigt, zu retten, und der Sensenmann tötet auch den Richter. Als Frank erkennt, dass die Morde ihn belasten, stellt er sich der Polizei. Er wird von Milton Dammers (Jeffrey Combs) verhört, einem exzentrischen und labilen FBI-Agenten, der durch jahrelange Folter und sexuellen Missbrauch während seiner verdeckten Ermittlungen für satanische Kulte traumatisiert ist. Dammers ist überzeugt, dass Frank Debra getötet hat und die ungeklärten Herzinfarkt-Todesfälle in der Stadt psychisch verursacht. Lucy besucht Frank im Gefängnis und die beiden kommen sich über ihre gemeinsamen Verluste näher. Der Reaper greift Lucy, das Opfer Nummer 41, an, und Cyrus und Stuart werden getötet, als sie sie und Frank auf der Flucht verteidigten. Da Frank weiß, dass er sie als Mensch nicht vor dem Reaper schützen kann, lässt er Lucy eine Nahtoderfahrung herbeiführen, indem er dessen Herzschlag mit Medikamenten verlangsamt und ihn in einen Gefrierschrank legt. Dammers nimmt Lucy gefangen und lässt Frank dem endgültigen Tod überlassen, doch Franks Geist rettet sie und zerstört die Verkleidung des verfolgenden Reapers, wodurch dieser als Bartletts Geist entlarvt wird..








Gibt es eine Möglichkeit den Geist des durchgeknallten Serienkillers auszuschalten ? Stellenweise funktioniert der schwarze Humor des Films, was aber leider nicht für die gesamten 123 Minuten Laufzeit gilt. Es dominieren auch die CGI und Spezialeffekte zu sehr, die zusammenhängende Handlung droht manchmal auseinanderzufallen. Immerhin gibt es einen Cameo Auftritt von R. Lee Ermey, dem Ausbilder aus Kubricks Kultfilm "Full Metal Jacket". 








Bewertung: 6 von 10 Punkten.  

Mickey 17


 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Bong Joon Ho

Immer wieder sterben... 

Bong Jong Ho Nachfolgefilm des oscarpreisgekrönten "Parasite" ist der originelle Science Fiction Film "Mickey 17" mit Robert Pattison in der Titelrolle. Der Film spielte weltweit 132 Millionen Dollar ein. Bereits 2003 hatte der Regisseur mit "Memories of a murder" einen großen internationalen Erfolg. Es folgte "The Host" und "Mother". Der erste englischsprachige Film des südkoreaners war "Snowpiercer" im Jahr 2013. Auch "Okja" war eine Coproduktion der USA und Südkorea. Um einem mörderischen Kredithai zu entkommen, schließen sich Mickey Barnes (Robert Pattison) und sein Freund Timo (Steven Yeun) im Jahr 2050 einer Raumschiffbesatzung an, um den Eisplaneten Niflheim zu kolonisieren. Timo wird Shuttle-Pilot, Mickey hingegen als "Expendable" bzw."Entbehrlicher“ – ein umstrittener Job mit extrem gefährlichen Aufgaben, die mit dem Tod enden. Bei seinem Tod entsteht durch einen Prozess namens "Reprinting“ ein neuer Klon von ihm mit wiederhergestellten Erinnerungen. Während der Reise entwickelt sich eine Romanze zwischen Mickey und der Sicherheitsagentin Nasha (Naomie Ackie). Vier Jahre später erreicht das Raumschiff Niflheim. Mithilfe mehrerer Mickey-Versionen entwickeln die Schiffswissenschaftler einen Impfstoff gegen die Krankheitserreger des Planeten. Der siebzehnte Mickey wird ausgesandt, um eine einheimische Lebensform namens "Creepers“ einzufangen, stürzt jedoch in einen Spalt. Timo holt Mickeys wertvollen Flammenwerfer zurück, lässt Mickey aber aus Bequemlichkeit sterben. Die Creepers umschwärmen Mickey, doch anstatt ihn zu fressen, tragen sie ihn an die Oberfläche. Mickey kehrt zum Schiff zurück und ist überrascht, bereits einen aggressiven Mickey 18 gedruckt vorzufinden. Der Expeditionsleiter, der Politiker Kenneth Marshall (Mark Ruffalo), hat geschworen, dass im Falle einer "Vielzahl“ von Klonen alle Klone eliminiert werden. Daraufhin versucht Mickey 18, Mickey 17 zu töten, doch 17 schlägt vor, dass sie sich heimlich bei Aufgaben und Toden abwechseln, um zu überleben. Die beiden werden unterbrochen, als sie beobachten, wie Timo Brennstoff für Flammenwerfer als Drogen verkauft. Wütend über Timos Misshandlungen versucht Mickey 18, Timo zu töten, gibt aber nach, als sie von Nasha unterbrochen werden. 18 geht mit Nasha, während 17 mit Marshall, seiner Frau Ylfa (Toni Colette) und dem Sicherheitsagenten Kai (Annamaria Vortolomei) zum Abendessen eingeladen wird. Beim Abendessen reagiert Mickey 17 heftig auf die Fütterung mit experimentellem Fleisch und Schmerzmitteln. Kai rettet Mickey 17 vor der Hinrichtung und bringt ihn in ihr Quartier, doch Mickey 17 flieht zurück nach Nasha, als Kai versucht, ihn zu verführen. Nasha erfährt von den Klonen und akzeptiert sie, doch Kai begegnet dem Trio und versucht, sie zu melden. Als Mickey 17 18 über den Vorfall beim Abendessen informiert, beschließt ein wütender 18, Marshall bei einer öffentlichen Zeremonie zu töten, bei der ein Niflheim-Felsen zum Gedenken an die Expedition enthüllt wird. Zwei Baby-Creeper, Luko und Zoco, tauchen aus dem Felsen auf und verursachen Panik. Mickey 17 nimmt Zoco gefangen, doch Luko wird von Sicherheitskräften getötet, als er Marshall erschreckt. Nasha hält Mickey 18 davon ab, Marshall zu töten, doch die Multiples werden enttarnt, was zur Verhaftung von Mickey 17, 18 und Nasha führt. Inzwischen versammeln sich Tausende Creeper vor dem Schiff und rufen nach Zoco......







Wie in vielen von Bongs Werken hält seine ständige Genre-Änderung sein Publikum auf Trab. Der Film schwankt zwischen Slapstick, Absurdität und Horror und wieder zurück, oft innerhalb einer einzigen Einstellung, wie beispielsweise der regelmäßige Anblick des neuesten Pattinson-Klons, der mit einem wurstartigen Plumps aus dem Fleischdrucker fällt. Auch die Creepers sind einfach putzige sympathische Aliens. Der von Mark Ruffalo gespielte Politiker und Raumschiffkapitän könnte eine Karikatur bestehender reeler Machthaber darstellen, denn die gefährliche Kombi aus religiösem Fanatismus ist weißem Nationalismus ist schnell erkennbar. 









Bewertung: 8 von 10 Punkten.