Montag, 2. November 2026

Evil Dead Burn














Regie: Sebastien Vanicek

Familienzusammenführung...

"Evil Dead Burn" ist eine amerikanisch-neuseeländischen Gemeinschaftsproduktion, bei der Sebastien Vanicek die Regie führt und auch Teil 6 der "Evil Dead-Reihe" von Sam Raimi ist. Alles fing 1984 mit bescheidenen Mitteln für den Horrorfilm "Tanz der Teufel" an und dieser entwickelte sich zu einem ultimativen Kultfilm des Genres. Teil 2 ebenfalls von Sam Raimi inszeniert wurde ebenfalls von den vielen Fans gefeiert. Mit Teil 3 "Armee der Finsternis" aus dem Jahr  ging man neue Weg und war auch als Abschluß einer Trilogie gedacht. Doch 20 Jahre später ließ man mit "Evil Dead" und Regisseur Fede Alvarez den Originalfilm wieder aufleben. "Evil Dead Rise" von Lee Cronin erhielt recht gute Kritiken und mit "Evil Dead Wrath" wird "Evil Dead Burn" im Jahr 2028 eine Fortsetzung bekommen. "Evil Dead Burn" kann man zumindest eine gute Optik bescheinigen. Bei einem Budget von 20 Millionen wurde an der Kinokasse immerhin 74 Millionen eingespielt. Somit ein kommerzieller Erfolg, leider wird wie so oft viel zu viel an Brutal-Szenen präsentiert, was natürlich eine unheimliche Atmosphäre eher zunichte macht. Auch die Dialoge in den Ekelszenen sind langatmig und einfallslos "Du gehört zu unserer Familie" oder "Du bist Teil von uns". Da hätte es qualitativ doch Luft nach oben gegeben. Am Ufer eines abgelegenen Sees verbringt Joseph Price (Hunter Doohan) seine Tage im Haus seiner Familie und studiert die Aufzeichnungen seines Großvaters Benjamin über das geheimnisvolle Necronomicon und die dämonischen Kreaturen, die als Deadites bekannt sind. Unter den Reliquien seines Vorfahren entdeckt er den legendären Kandarianischen Dolch, eine Waffe, die diese dämonischen Wesen angeblich endgültig vernichten kann. Doch diese Entdeckung lockt Jessica (Greta van den Brink) an, eine blutrünstige Deadite, die zwei Fischer (Keanu Karim und Victory Nduke) tötet, bevor sie sich Joseph zuwendet. Zur selben Zeit verlässt Josephs Bruder Will  (George Pullar) nach einem heftigen Streit mit seiner Frau Alice (Souheila Yacoub) das Haus. Betrunken und außer Kontrolle fährt er davon, erfasst Jessica und stirbt in dem anschließenden Autobrand. Bevor sie in den Flammen verschwindet, rezitiert Jessica eine Passage aus dem "Necronomicon) und überträgt so die dämonische Entität auf sterbendenWill. Einige Zeit später versammelt sich die Familie zu Wills Beerdigung  : Joseph, Alice, Thya (Luciana Buchanan) - Josephs Frau, seine Eltern Susan (Tandi Wright) und Edgar (Erroll Shand) sowie seine Großmutter Polly (Maude Davey). Die Spannungen sind spürbar, da Susan und Edgar Alice für den Tod ihres Sohnes verantwortlich machen. Kurz vor der Einäscherung kommt Edgar, um sich von Wills Sarg zu verabschieden. In diesem Moment erscheint plötzlich Wills nun besessener Leichnam, verbrennt Edgar und tötet den Krematoriumsleiter, bevor er verschwindet. Die Familie flüchtet in das Haus am See, doch schon bald zeigen sich bei Edgar beunruhigende Anzeichen einer Besessenheit. Während eines Abendessens, das sich in einen Albtraum verwandelt, tötet er brutal seinen Hund Max...






Für Gore Fans ist das sicherlich ein echter Knaller. Er versucht den morbiden Charme des Originals in unsere Zeit mit den heutigen Sehgewohnheit zu transportieren und möglicherweise ist ihm dies sogar ganz gut gelungen. Ein Deja vu mit dem 83er Streifen ist in einigen Szenen sicherlich gegeben. Dabei stellt sich nicht nur ein Ekelgefühl bei diesen vielen expliziten Szenen ein, die nicht mehr aufhören wollen - sogar eine gewisse Langeweile ist durch diese Choreographie der Brutalität zu spüren.  






Bewertung: 5 von 10 Punkten. 

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