Montag, 2. November 2026

Lee Cronins The Mummy















Regie: Lee Cronin 

Der Nasmaranier...

"The Mummy“ von Lee Cronin ist ein übernatürlicher Horrorfilm aus dem Jahr 2026, für dessen Drehbuch und Regie Lee Cronin verantwortlich zeichnet. Es handelt sich um eine Neuinterpretation der „Die Mumie“-Reihe, die auf dem „Nasmaranian“ basiert – einem altägyptischen Dämon, der von seinen Opfern Besitz ergreift; die Handlung greift zudem Motive der Exorzismus-Thematik auf. Der Film erzählt von einer Familie, die ihre seit Langem vermisste, teilweise mumifizierte Tochter wiedertrifft, wobei sie nach und nach erkennen, dass diese von einem Dämon besessen ist. Produziert wurde der Film von James Wan und Jason Blum über ihre jeweiligen Produktionsfirmen Atomic Monster und Blumhouse Productions, in Zusammenarbeit mit Wicked/Good. Es handelt sich um eine Koproduktion zwischen Irland und den Vereinigten Staaten. „The Mummy“ von Lee Cronin feierte am 9. April 2026 in der „American Legion Post 43“ in Los Angeles Premiere und kam am 17. April durch Warner Bros. Pictures in die US-Kinos. Der Film erhielt von der Kritik gemischte bis negative Rezensionen und spielte bei einem Produktionsbudget von 22 Millionen US-Dollar weltweit 90,6 Millionen US-Dollar ein. Im Jahr 2018 lebt der investigative Fernsehreporter Charlie Cannon (Jack Reynor) in Kairo mit seiner schwangeren Frau Larissa (Laia Costa) und den gemeinsamen Kindern Katie (Nathalie Grace, als Kind Emily Mitchell) und Sebastián (Shylo Molina, als Kind Dean Allan Williams). Katie ist mit Layla (May Elghety) befreundet. Eines Morgens erhält Katie Besuch von einer Frau aus Assuan (Hayat Kamille), die als „die Magierin“ bekannt ist. Sie gibt sich als Laylas Mutter aus, lockt Katie mit Süßigkeiten weg und entführt sie. Charlie nimmt die Verfolgung auf, verliert die Spur jedoch in einem Sandsturm. Gemeinsam mit Larissa meldet er die Entführung bei den Behörden. Sie arbeiten mit der englischsprachigen Nachwuchsermittlerin Dalia Zaki (May Calamawy) zusammen, während der leitende Ermittler die Eltern verdächtigt. Acht Jahre später leben Charlie, Larissa, Sebastián und ihr drittes Kind, Maud (Billie Roy), in Albuquerque, New Mexico, im Haus von Larissas katholischer Mutter Carmen (Veronica Falcon). In Assuan stürzt ein Frachtflugzeug ab, das einen Sarkophag an Bord hatte. Darin finden Archäologen die verschollene Katie, die in Pergament mit Inschriften in einer alten Sprache eingewickelt ist. Katie befindet sich in einem katatonischen Zustand und fügt sich regelmäßig selbst Verletzungen zu; sie kehrt zu Charlie und Larissa nach Hause zurück. Die Familie weigert sich, weitere medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen – trotz Katies unberechenbarem Verhalten, bei dem sie häufig aus ihrem Zimmer entkommt und sich selbst verstümmelt. Als Charlie die Inschriften auf den Stoffen bemerkt, in die Katie eingewickelt war, zieht er einen Archäologieprofessor hinzu, der die Texte übersetzt. Die Inschriften handeln vom „Nasmaranier“, einem uralten Dämon, der Familien und Gemeinschaften zerstört. Er kann jedoch durch eine rituelle Mumifizierung in Schach gehalten werden, bei der die Schriften in die Haut eingebettet werden. Werden diese einschränkenden Schriften entfernt, gewinnt der Nasmaranier an Macht. Charlie erkennt, dass Katie über den Morsecode kommuniziert – eine Fähigkeit, die sie vor ihrer Entführung bei den Pfadfinderinnen erlernt hatte. Er übersetzt ihre Nachricht und stellt fest, dass sie Laylas Namen nennt. Er durchsucht eine Sammlung von Unterstützerschreiben, die nach Katies Entführung eingegangen waren, und findet einen ungeöffneten Brief von Layla. Darin abgebildet ist die Süßigkeit, mit der Katie damals weggelockt wurde. Er gibt den Namen an Dalia weiter, die den Brief bis zu dem Haus in Assuan zurückverfolgen kann. Dalia untersucht das Anwesen und entdeckt eine Pyramide. Die Magierin lauert ihr auf, doch Dalia schießt auf sie. Layla kommt zu Hause an und übergibt Dalia ein VHS-Band mit der Aufschrift „Katie“. Währenddessen befreit sich Katie von weiteren Fesseln, übernimmt die Kontrolle über den Geist ihrer Geschwister hat es auf die Großmutter abgesehen...








Der Film hat eine Laufzeit von 133 Minuten und die ersten 90 Minuten sind sehr gut gelungen. Auch die Location, die tatsächlich etwas von Friedkins Klassiker "Der Exorzist" inspiriert wurde. Der Cast ist gut gewählt - aber warum haben sich die Macher entschieden diesen mysteriösen Weg in eine ekelhafte Gore Überdosierung abgleiten zu lassen. Das ist viel zuviel und zerstört das vorher aufgebaute Mysterium restlos. Lee Cronin ist auch der Regisseur der Horrorfilme "The Hole in the Ground" und "Evil Dead Rise". 












Bewertung: 5 von 10 Punkten.

Evil Dead Burn














Regie: Sebastien Vanicek

Familienzusammenführung...

"Evil Dead Burn" ist eine amerikanisch-neuseeländischen Gemeinschaftsproduktion, bei der Sebastien Vanicek die Regie führt und auch Teil 6 der "Evil Dead-Reihe" von Sam Raimi ist. Alles fing 1984 mit bescheidenen Mitteln für den Horrorfilm "Tanz der Teufel" an und dieser entwickelte sich zu einem ultimativen Kultfilm des Genres. Teil 2 ebenfalls von Sam Raimi inszeniert wurde ebenfalls von den vielen Fans gefeiert. Mit Teil 3 "Armee der Finsternis" aus dem Jahr  ging man neue Weg und war auch als Abschluß einer Trilogie gedacht. Doch 20 Jahre später ließ man mit "Evil Dead" und Regisseur Fede Alvarez den Originalfilm wieder aufleben. "Evil Dead Rise" von Lee Cronin erhielt recht gute Kritiken und mit "Evil Dead Wrath" wird "Evil Dead Burn" im Jahr 2028 eine Fortsetzung bekommen. "Evil Dead Burn" kann man zumindest eine gute Optik bescheinigen. Bei einem Budget von 20 Millionen wurde an der Kinokasse immerhin 74 Millionen eingespielt. Somit ein kommerzieller Erfolg, leider wird wie so oft viel zu viel an Brutal-Szenen präsentiert, was natürlich eine unheimliche Atmosphäre eher zunichte macht. Auch die Dialoge in den Ekelszenen sind langatmig und einfallslos "Du gehört zu unserer Familie" oder "Du bist Teil von uns". Da hätte es qualitativ doch Luft nach oben gegeben. Am Ufer eines abgelegenen Sees verbringt Joseph Price (Hunter Doohan) seine Tage im Haus seiner Familie und studiert die Aufzeichnungen seines Großvaters Benjamin über das geheimnisvolle Necronomicon und die dämonischen Kreaturen, die als Deadites bekannt sind. Unter den Reliquien seines Vorfahren entdeckt er den legendären Kandarianischen Dolch, eine Waffe, die diese dämonischen Wesen angeblich endgültig vernichten kann. Doch diese Entdeckung lockt Jessica (Greta van den Brink) an, eine blutrünstige Deadite, die zwei Fischer (Keanu Karim und Victory Nduke) tötet, bevor sie sich Joseph zuwendet. Zur selben Zeit verlässt Josephs Bruder Will  (George Pullar) nach einem heftigen Streit mit seiner Frau Alice (Souheila Yacoub) das Haus. Betrunken und außer Kontrolle fährt er davon, erfasst Jessica und stirbt in dem anschließenden Autobrand. Bevor sie in den Flammen verschwindet, rezitiert Jessica eine Passage aus dem "Necronomicon) und überträgt so die dämonische Entität auf sterbendenWill. Einige Zeit später versammelt sich die Familie zu Wills Beerdigung  : Joseph, Alice, Thya (Luciana Buchanan) - Josephs Frau, seine Eltern Susan (Tandi Wright) und Edgar (Erroll Shand) sowie seine Großmutter Polly (Maude Davey). Die Spannungen sind spürbar, da Susan und Edgar Alice für den Tod ihres Sohnes verantwortlich machen. Kurz vor der Einäscherung kommt Edgar, um sich von Wills Sarg zu verabschieden. In diesem Moment erscheint plötzlich Wills nun besessener Leichnam, verbrennt Edgar und tötet den Krematoriumsleiter, bevor er verschwindet. Die Familie flüchtet in das Haus am See, doch schon bald zeigen sich bei Edgar beunruhigende Anzeichen einer Besessenheit. Während eines Abendessens, das sich in einen Albtraum verwandelt, tötet er brutal seinen Hund Max...






Für Gore Fans ist das sicherlich ein echter Knaller. Er versucht den morbiden Charme des Originals in unsere Zeit mit den heutigen Sehgewohnheit zu transportieren und möglicherweise ist ihm dies sogar ganz gut gelungen. Ein Deja vu mit dem 83er Streifen ist in einigen Szenen sicherlich gegeben. Dabei stellt sich nicht nur ein Ekelgefühl bei diesen vielen expliziten Szenen ein, die nicht mehr aufhören wollen - sogar eine gewisse Langeweile ist durch diese Choreographie der Brutalität zu spüren.  






Bewertung: 5 von 10 Punkten.