Montag, 13. April 2026

Flucht vor dem Planet der Affen












Regie: Don Taylor

Besuch aus der Zukunft...

Flucht vom Planet der Affen" ist der dritte Teil der "Planet der Affen Filmsaga" und wurde 1971 unter der Regie von Don Taylor gedreht. Don Taylor war auch der Regisseur der bekannten Filme "Die Insel des Dr. Moreau", "Damien - Omen 2" und "Der letzte Countdown". In diesem Film gibt es auch ein Wiedersehen mit der Filmfigur Cornelius, der im ersten Teil zu sehen war, aber nicht im zweiten Teil.  Als eine der besseren Fortsetzungen von den „Planet der Affen“ Film ist  Taylors Film charakterorientierter als die Vorgängerfilme und dadurch berührender. Vor der Zerstörung der Erde bergen und reparieren die Schimpansen Cornelius (Roddy McDowall) , Zira (Kim Hunter) und Dr. Milo (Sal Mineo) Taylors (im ersten Teil von Charlton Heston gespielt) Raumschiff und fliehen vom Planeten. Die Schockwelle der Zerstörung schleudert das Schiff durch eine Zeitschleife, die die Affen ins Jahr 1973 auf die Erde bringt. Die Affen werden in den Zoo von Los Angeles gebracht und dort von den beiden freundlich gesinnten Wissenschaftlern Dr. Stephanie Branton (Natalie Trundy) und Dr. Lewis Dixon (Bradford Dillman) betreut. Während ihres Aufenthalts wird Dr. Milo von einem Zoo-Gorilla getötet. Eine Präsidentenkommission wird eingesetzt, um die Rückkehr von Taylors Raumschiff und seinen Insassen zu untersuchen. Während ihrer Vernehmung leugnen Cornelius und Zira, Taylor zu kennen. Sie enthüllen jedoch, dass sie aus der Zukunft stammen und vor dem Ausbruch eines Krieges von der Erde geflohen sind. Sie werden als Gäste der Regierung willkommen geheißen. Die Affen erklären Stephanie und Lewis heimlich, wie die Menschen in der Zukunft behandelt werden, und erzählen ihnen von der Zerstörung der Erde. Die Wissenschaftler sind schockiert, aber dennoch verständnisvoll und raten dem Paar, diese Information geheim zu halten, bis sie die mögliche Reaktion ihrer Gastgeber abschätzen können. Überhäuft mit Geschenken und medialer Aufmerksamkeit werden die Affen zu Berühmtheiten. Sie erregen die Aufmerksamkeit von Dr. Otto Hasslein (Eric Braeden), dem wissenschaftlichen Berater des Präsidenten, der entdeckt, dass Zira schwanger ist. Besorgt um die Zukunft der Menschheit, beteuert Hasslein, er wolle lediglich wissen, wie die Affen die Dominanz über die Menschen erlangten. Cornelius enthüllt, dass die Menschheit ihren eigenen Untergang herbeiführen wird und die Zerstörung der Erde durch eine von Menschen entwickelte Waffe verursacht wird. Zira erklärt, die Gorillas hätten den Krieg begonnen, die Schimpansen aber nichts damit zu tun gehabt. Hasslein vermutet, dass die Affen nicht die ganze Wahrheit sagen. Während der ersten Anhörung verrät Zira versehentlich, dass sie früher Menschen seziert hat. Hasslein befiehlt Lewis, ihr ein Wahrheitsserum zu verabreichen, während Cornelius inhaftiert wird. Durch das Serum erfährt Hasslein Details über Ziras Experimente an Menschen und ihr Wissen über Taylor. Zira wird zusammen mit Cornelius eingesperrt, während Hasslein seine Erkenntnisse dem Präsidenten (William Windom) vorlegt. Dieser fügt sich widerwillig dem Ratsbeschluss, Ziras Schwangerschaft abzubrechen und beide Affen zu sterilisieren. In ihren Gemächern fürchten Zira und Cornelius um ihr Leben. Als ein Pfleger kommt, um den Affen Futter zu bringen, bringt ihn sein Witz über ihr ungeborenes Kind in Rage. Er schlägt den Pfleger zu Boden und flieht mit Zira. Sie nehmen an, der Pfleger sei nur bewusstlos, doch er ist tot. Hasslein nutzt die Tragödie, um seine Behauptung zu untermauern, die Affen seien eine Bedrohung. Er fordert ihre Hinrichtung, wird aber vom Präsidenten angewiesen, sie lebend zu bringen, da dieser die Todesstrafe erst nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren befürworten will...






In der Rolle des Zirkusdirektors Armando ist Ricardo Montalban zu sehen. Dieser dritte Teil endet sehr traurig, aber durch die Rettung des intelligenten Affenbabys keimt auch insgesamt etwas Hoffnung auf. Denn es zeigt sich hier in "Flucht vor dem Planet der Affen", dass unsere nächsten Verwandten die besseren Menschen sind. Mit mehr als 12 Millionen Dollar Umsatz war dieser dritte Teil auch an den Kinokassen erfolgreich.






Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

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