Sonntag, 29. Oktober 2023

Evil Dead Rise


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Lee Cronin

Die Teufel hören nicht auf zu tanzen..

Alles begann Anfang der 80er Jahre: Die fünf jungen Erwachsenen Ashley, Cheryl, Linda, Scotty und Sherlly machen Urlaub in einer einsamen Waldhütte in Tennessee. Als die fünf beim Essen Geräusche aus dem Keller vernehmen, geht Scotty in den Keller, um nachzusehen, was dort vor sich geht. Daraufhin folgt Ash ihm, die beiden finden dort das dämonische Buch "Necronomicon" und ein Tonbandgerät. In der folgenden Nacht hören sie angsteinflössende Stimmen von draußen....so begann der Siegeszug für einen der populärsten Horrorfilme aller Zeiten. 1981 gelang mit dem Horrorfilm "Tanz der Teufel" (Originaltitel: Evil Dead) sehr schnell ein ultimativer Kultstreifen für die Horrorgemeinde. In den 80er Jahren galt dieser Film als einer der furchteinflößendsten Genrebeiträge. Durch den Erfolg - der Film spielte weltweit ca 30 Millionen Dollar ein - entschied sich Raimi zwei Fortsetzungen zu drehen. "Tanz der Teufel 2" kam 1988 in die Kinos und "Armee der Finsternis" vier Jahre später. Es dauerte aber 20 Jahre, bis man sich entschied die "Evil Dead" Reihe fortzusetzen. 2013 drehte Fede Alvarez seine Version von "Evil Dead", die bei einem Budget von 17 Millonen Dollar ca. 100 Millionen Dollar an der Kinokasse umsetzte. Grund genug für einen Nachschlag, der von Lee Cronin in Szene gesetzt wurde und mit einem weltweiten Ergebnis von 146 Millionen Dollar der bisher erfolgreichste Film der Serie ist.
Natürlich ist und bleibt der Erstling von Sam Raimi der absolute Favorit der Fangemeinde, aber Lee Cronin, der auch das Drehbuch schrieb, liefert mit seiner eigenständigen Geschichte zur Serie einen guten Genrevertreter ab. Lediglich beim "Showdown" wird vielleicht ein bisschen zuviel geboten. In dieser Endphase verliert der Film dadurch ein bisschen Substanz. Vorher hat die Geschichte aber gekonnt mit den Erwartungen des Zuschauer gespielt und beweist, dass der besitzergreifende und übermächtige Dämon weiterhin angsteinflössend ist. Zum guten Gelingen trugen natürlich auch Szenenbildner Nick Bassett und Kameramann Dave Garbett bei, die die beklemmende und klaustrophobische Atmosphäre in einer Etage des eher schäbigen Wohnblocks noch verstärken.
Bevor der Dämon aber in der Stadt sein Unwesen treibt, gehört die erste Szene einer Hütte am See. Es ist aber keine idyllische Szene, sondern dort kommt es zur Katastrophe: Die scheinbar kranke Jessica (Anna Maree Thomas) skalpiert ihre Cousine Teresa (Mirabei Pease) und enthauptet deren Freund Caleb (Richard Crouchley). Dann endet die blutige Szene und der Zuschauer wird mit den Ereignissen des Vortages konfrontiert. Schauplatz ist ein verkommener Apartmentkomplex in Los Angeles. Dort lebt Ellie (Alyssa Sutherland) mit ihren Kids Danny (Morgan Davies), Bridget (Gabriele Ecols) und  Kassie (Nell Fisher). Sie bekommt überraschend besuch von ihrer hochschwangeren jüngeren Schwester Beth (Lily Sullivan).
Dann wird das Gebäude von einem Erdbeben erschüttert, während die Kids gerade vom Pizzadienst zurück kommen und im Tiefgaragenparkplatz eine verborgene Kammer freilegen. Danny untersucht die Sache und entdeckt religiöse Artefakte, drei Schallplatten aus dem Jahr 1923 und ein seltsames Buch, das er in sein Zimmer mitnimmt, weil er glaubt, er könnte es möglicherweise verkaufen und das Geld verwenden, um Ellie zu helfen. Der Junge weiß natürlich nicht, dass er durch dieses Buch dem Dämon Einlass in die Wohnung verschafft...




Phasenweise ist der Film hochspannend. Die körperliche Bedrohung der gesamten Familie sowie der unmittelbaren Nachbarschaft wird hervorragend eingefangen. Am Ende, wie bereits erwähnt, etwas zuviel an Goreszenen. Aber auf diese Ekelszenen haben die vorherigen Filme der Reihe natürlich auch gesetzt. 





Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

Samstag, 5. August 2023

Chinese Ghost Story 3


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Ching Siu Tung

100 Jahre später...

Nachdem in den ersten beiden "Chinese Ghost Story" Teilen Leslie Cheung der Held sein durfte, wurde in "Chinese Ghost Story III" Tony Leung Chiu-wai verpflichtet. Bei der Herstellung des Films im Jahr 1991 war er noch nicht der gefragte Topstar. Er hatte aber bereits in dem John Woo Thriller "Bullet in the Head" mitgespielt und sollte nach seinem Auftritt in dem vergnüglichen Geisterfilm auch einige wichtige Rolle in den Filmen von Wong Kar Wei spielen. Er war der schwer verliebte Cop in "Chungking Express", der blinde Schwertkämpfer in "Ashes in Time" und der mit seinem Lover nach Argentinien ausgewanderte Ho-Po wing in "Happy Together". Mit weiteren Filmen wie "In the Mood for love", "Infernal Affairs", "Grandmaster", "Gefahr und Begierde" oder "Hero" setzte er sich bald an die Spitze der gefragtesten chinesischen Schauspieler. 2023 bekam er den golden Löwen für sein Lebenswerk bei den Filmfestspielen von Venedig.
Joey Wang als Lotus ist jedoch auch in Teil 3 wieder präsent - sie schlüpft erneut in die Rolle einer geisterhaten Schönheit, die leider immer noch in der Knechtschaft des fiesen Baumdämons steht. Das Siegel, mit dem der Mönch Yin (Wu Ma) den Dämon schachmatt setzte, hält aber nur 100 Jahre. Und Teil 3 spielt auch 100 Jahre nach den damaligen Ereignissen.
100 Jahre später transportieren zwei buddhistische Mönche, Meister Bai Yun (Lau Shun), und sein unfähiger Schüler Shi Fang (Tony Leung) eine goldene Figur Buddhas. Auf ihren Reisen treffen sie den relativ ehrenhaften Söldner Taoist Yin (Jacky Cheung) .Im Gespräch mit einem Händler , schneidet der nie um einen Spruch verlegene Yin versehentlich das Dach von Shi Fangs Rucksack ab und bringt die goldene Buddha-Statue zum Vorschein. Bedrängt von Dieben und Taugenichtsen in den Dörfern, müssen nun die zwei Mönche die Nacht im örtlichen Tempel nächtigen. Dieser Tempel ist natürlich der von Geistern und Dämonen bewohnte Orchideentempel.  Die Mönche wussten nicht, dass ihnen Banditen aus der Stadt folgten. Die Halunken hören weibliche Geister singen und halten sie für lebende Schönheiten, die sich mit ihnen vergnügen wollen. Die Banditen werden dann vom Baumdämon (Lau Siu MIng) gefangen genommen und alle getötet. Während sie meditieren, hören die Mönche den Tumult und Meister Bai Yun geht der Sache nach und sagt Shi Fang, er solle im Tempel bleiben. Der Baumdämon weiß von den dort lebenden Mönchen und beauftragt die schöne Dämonin Lotus (Joey Wong), die in starker Konkurrenz zu ihrer Schwester Butterfly (NIna Li Chi) steht, den jungen Mönch zu verführen.  Diese Begegnung endet jedoch anders als erwartet, denn der Mönch und Lotus kommen einander emotional viel näher als erlaubt...



Erneut wurde das Spektakel von Tsui Hark produziert und von Ching Siu Tung inszeniert. Dabei wird das Erfolgsrezept natürlich nicht aufgegeben. Aber insgesamt geht dieser Film wieder etwas weg von den Splatterszenen und setzt auf die melodramatische Geschichte, natürlich wie gewohnt angereichert mit komödiantischen Einlagen, die die Botschaft suggeriert "nur nicht so ernst nehmen".



Bewertung: 7 von 10 Punkten. 
 
 

Samstag, 29. Juli 2023

Possessor


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Brandon Cronenberg

Killer im Kopf....

Brandon Cronenberg ist der 1980 geborene Sohn des kanadischen BodyHorror Regisseurs David Cronenberg, der mit seinen Filmen "Crash", "Videodrome", "Die Unzertrennlichen" oder "Die Fliege" Klassiker des Genres schuf. Daher ist es keine Überraschung, dass sein Sohn inzwischen in die Fußstapfen des berühmten Vaters getreten ist.
Aufgrund der Kombination von harter Gewalt, Sex und dem Interesse für die Beziehung zwischen Körper und Geist wurde die Verbindung zwischen seinem 2020 realisierten Horror-Science Fiction film "Possessor" und Werk des Vaters von vielen Kritikern thematisiert. Brandon möchte durch die Metapher gehackter Menschen jedoch auch aufzeigen wie angreifbar die Menschen durch den technischen Fortschritt bereits geworden sind.
Darin porträtiert die Britin Andrea Riseborough (Oscar Nominierung für "To Leslie") eine Attentäterin, die ihre Aufträge erfüllt, indem sie die Körper anderer Personen in Besitz nimmt, sich jedoch zunehmend dabei ertappt, wie sie darum kämpft die Körper ihrer derzeitigen Gastgeber zu kontrolleren.
In einer relativ nahen Zukunft arbeitet Tasya Vos als Attentäterin, die die Kontrolle über die Körper anderer übernimmt, um ihre Angriffe auszuführen. Diese Menschen handeln dann willenlos und werden zu den sichtbaren Auftragsmördern, obwohl sie innerlich gesteuert werden. Durch ein Implantat, das im Gehirn des ahnungslosen Wirts installiert wird, kann Vos eine spezielle Maschine verwenden, um ihr Bewusstsein in dessen Geist einzuschleusen. Sie kehrt in ihren eigenen Körper zurück, indem sie den Gastgeber am Ende jedes Auftrags zum Selbstmord zwingt. Aufgrund der Zeit, die sie damit verbringt, andere Menschen nachzuahmen, kämpft Vos mit der zunehmenden Distanzierung von ihrer eigenen Identität und kann ihre Arbeit nicht vollständig von ihren Interaktionen mit ihrem Ehemann Michael (Rossif Sutherland) und ihrem Sohn Ira (Gage Graham-Arbuthnot) trennen. Sie „übt“, ihre normale Persönlichkeit anzunehmen, genauso wie sie es übt, sich als ihre Gastgeber auszugeben. Gedanken an Gewalt verfolgen ihr häusliches Leben, beispielsweise wenn sie Ira ins Bett bringt und Sex mit Michael hat. Vos‘ Betreuerin, die pensionierte Attentäterin Girder (Jennifer Jason Leigh) kritisiert ihren Wunsch, mit ihrer Familie verbunden zu bleiben, und bringt ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass Vos ohne persönliche Bindungen ein besserer Killer wäre. In einer Nachbesprechungssitzung, die sie wieder mit ihrer wahren Identität verbinden soll, geht Vos eine Reihe von Objekten durch, die mit persönlichen Erinnerungen verbunden sind, und verweilt bei einem Schmetterling, den sie als Kind angeheftet und gerahmt hat. Sie sagt Girder, dass sie sich schuldig fühlt, weil sie den Falter getötet hat. Trotz ihres fragilen Geisteszustands und ihrer Müdigkeit willigt Vos ein, dem wohlhabenden CEO John Parse (Sean Bean) und seiner Tochter Ava (Tuppence Middleton) einen großen Schlag zu versetzen, indem sie Avas Verlobten Colin Tate (Christopher Abbott) in Besitz nimmt. Der soll für Zeugen sichtbar Mörder seiner Freundin und des zukünftigen Schwiegervaters Parse werden. Doch es ist nur ein Teilerfolg, da Ava stirbt, nicht jedoch Parse. Vos versucht vom Tatort zu fliehen, indem sie Tate dazu zwingt, sich selbst zu erschießen, stellt jedoch fest, dass sie ihn nicht dazu bringen kann, den Abzug zu betätigen.....





Somit kämpfen zwei Identitäten darum eine Hölle zu verlassen, zurück in die Realität. Der Film ist anfangs etwas verworren, doch zunehmend fällt es leichter sich auf dieses eigenartige Szenario in der Zukunft einzulassen. Mit diesem Film erinnert Brandon Cronenberg natürlich an die Frühwerke seines Vaters, die eine genauso verstörende Dystopie aufzeigten. Die Bilder sind brutal und blutig - jedoch bietet" Possessor" sehr verstörende und aktuelle Beobachtungen über die Welt, in der wir bereits leben oder langsam hineinleben.
 







Bewertung:7,5 von 10 Punkten. 

Samstag, 22. Juli 2023

Avatar: Way of Water


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: James Cameron

Flucht ins Wasser....

"Avatar" - ein Film der Superlative. James Cameron, der sich schon mit "Titanic" als "King of the World" fühlen durfte, drehte 2009 den bisher umsatzstärksten Blockbuster aller Zeiten. "Avatar - Aufbruch nach Pandora" spielte phänomenale 2,92 Milliarden Dollar in die Kasse der Macher.
Damit löste "Avatar" nach 12 Jahren den bis dahin umsatzstärksten Film "Titanic" mit seinem Umsatz von 2,2 Milliarden Dollar an der Spitze ab.
Weitere 13 Jahre vergingen - bis sich James Cameron entschloss die Geschichte von Pandora weiterzuerzählen. Im Jahr 2022 - kurz vor Weihnachten - kam "Avatar - The Way of Water" in die Kinos. Auch dieser Film schreibt Kinogeschichte. Mit einem Umsatz von 2,32 Milliarden Dollar liegt man zwar hinter "Aufbruch nach Pandora" - aber dennoch kommt man mit solch einem Riesenkassenergebnis ganz weit nach vorne in die Liste der umsatzstärksten Blockbuster. Somit belegen Filme von James Cameron die Plätze 1,3 und 4 dieser Bestenliste. Lediglich "Avengers Endgame" verhindert auf Rang 2 mit dem Umsatz von 2,8 Milliarden, dass Cameron alle drei Spitzenpkätze belegt.
Das Budget des Films beträgt gemäss verschiedener Quellen ca. 400 Millionen Dollar. Die Werbekosten sind da nicht mitgezählt. Cameron selbst meinte, dass der Film mindestens auf Platz 3 oder 3 der finanzielle erfolgreichsten Filme aller Zeiten landen müsse, um sehr profitabel zu sein, in Zahlen also etwa 2 Milliarden Dollar.
Und dies hat der Film erfüllt. "Avatar - Way of Water" zeigt auch zu jeder Sekunde eindrücklich, dass eine ganze Menge Geld einsetzt wurde. Die Bilder und die Aufnahmen sind einfach phänomenal und es ist nicht verwunderlich, dass der Film auch mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet wurde.
Es gab auch noch eine Nominierung als bester Film, für das beste Szenenbild und für den Besten Ton, doch der Sieg ging an die Konkurrenz.
Es ist schon erstaunlich, was James Cameron vor die Trickkamera zaubert, wenn man bedenkt, dass "Way of Waer" nahezu komplett CGI generiert wurde. Dennoch sind die Unterwasseraufnahmen mit das Beste was man in diesem Sektor jemals auf die Leinwand gebannt hat. Man ist als Zuschauer schon total "unter Wasser", so authentisch und natürlich wirkt das ganze Szenario. Alle Meerestiere, die Unterwasserpflanzen, die Wellen und die Strömungen bis hin zu den einzelnen Tropfen auf den Gesichtern der Figuren wirkt so echt, man wird förmlich wie von einem Magnet in die Szene hineingezogen. Man ist mittendrin, statt nur dabei. Jedes Bild ist atemberaubend und magisch. Es ist auch gut, dass die Geschichte vom Wald wegführt - hinein in eine unendlich schöne Wasserwelt. Da die macher planen Teil 3 und Teil 4 herauszubringen, ist bereits eine Wachablösung der Hauptfiguren angedeutet. Jake Sully (Sam Worthington), der Held von "Aufbruch nach Pandora" und seine Frau Neytiiri (Zoe Saldana) haben inzwischen Kinder im Teenageralter: Neteyam (Jamie Flatters) ist der älteste Sohn, er ist der ganze Stolz seines Vaters. Der zweitälteste Sohn Lo´ak (Britain Dalton) ist eher ein rebellischer Geist, der nicht immer auf den Rat seines Vaters hört. Die kleine Tuk (Trinity Bliss) ist das Nesthäkchen der Familie. Ausserdem haben die Sullys den Menschenjungen Miles "Spider" Sorocco (Jack Champion) aufgenomme, dessen Vater der verstorbene Colonel Quarich (Stephen Lang) ist und auch Teenagerin Kiri (Sigourney Weaver), deren Mutter der Avatar von Dr. Grace Augustin ist, wurde in die Familie aufgenommen.
Jake Sully ist schon längst kein Mensch mehr, sondern ein "Na´vi"
Die Himmelsmenschen landen aber erneut mit einer Flotte aus zehn Raumschiffen, um Pandora auszubeuten und dort für die Menschen wichtige Rohstoffe abzubauen. Darüber hinaus soll der gesamte Mond kolonisiert werden, weil die Erde zunehmend unbewohnbar wird. Nach dem Tod des Fieslings Quaritch hat man mittlerweile aus DNA geklonte Na’vi-Soldaten erschaffen, einen von diesen mit dem genetischen Material von Quaritch, der es, ausgestattet mit dessen Erinnerungen, persönlich auf Rache an Jake abgesehen hat. Als Jake dies erfährt, kehrt er mit seiner Familie dem Wald den Rücken und flüchtet. Sein Zufluchtsort ist ein Atoll an den Küsten, der dort lebende Inselstamm nimmt die Familie bei sich auf. Nun wird das Meer zur Neuen Heimat. Doch der Feind ist schon im Anmarsch...






Ein von seinen Artgenossen verstoßener walähnlicher Tulkun-Bulle wird zum Retter und zum Freund des leicht reizbaren Zweitgeborenen Lo`ak, der im Film immer mehr zur Hauptfigur der Geschichte wird. Sehr schön ist die Freundschaft zwischen Na´vi und Tier anzusehen. Wie schon im ersten Avatar Film ist die Story sehr einfach gehalten, aber sie greift doch die wichtigsten universellen Themen für die Menscheit auf. So ist das "Gut" und "Böse" Schema mit dabei, auch die Frage nach einem Schöpfer, das Mysterium von Leben und Tod. Ganz besonders ist aber auch der familiäre Zusammenhalt eine der Hauptthemen dieses visuell beindruckenden Leinwandspektakel. Keine Frage; ich denke für solche Bildgewaltigen Filme wurde die große Kinoleinwand erfunden und obwohl ich ganz am Anfang des Film ein bisschen Mühe hatte, wurde ich dann doch gepackt, fast noch mehr als beim ersten "Avatar" Film. Für die klasse Kameraarbeit ist der für "Titanic" oscarprämierte Russell Carpenter verantwortlich.







Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.